Erster Auftritt der Schulhockeymannschaft der SMS Kaisermühlen
in Traun - ein Bericht
9. März 2002
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Es spielten:
Becker Felix,
Beidler Alessandro,
Bischof Timo,
Dominik Markus,
Fritz Aaron,
Gajda Luzian,
Huf Sebastian,
Langer Christopher,
Landsteiner Claudia,
Mazrejka Granit,
Nedbal Annika,
Schramek Anja,
Simonsky Martin,
Zanaschka Daniel
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Unbelohnt blieb der erste Auftritt der SMS Kaisermühlen bei
der 1. Schulmeisterschaft der U 12-jährigen in Traun. Obwohl
alle Beteiligten mit großem Einsatz bei der Sache waren, schaute
am Ende nur der 4. und letzte Platz heraus. Ein Ergebnis,
das einer Erklärung bedarf.
Die
gegnerischen Teams waren die SHS Wittelsbachstraße, Anfänger
wie wir. Die Mannschaft von Wels erschien mit einer U 9, eine
mit Anfängern und Vereinsspielern gemischte Truppe. Die HAK
Traun spielte mit einer Mischung aus Anfängern und Vereinsspielern,
wobei zumindest zwei aus der U 14 bekannt sind. Diese ungleiche
Zusammensetzung hat das Turnier maßgeblich beeinflusst, da
HAK Traun alle Spiele gewinnen konnte (11:0, 17:0, 5:1) und
praktisch außer Konkurrenz antrat. Die beiden U 14-Spieler
schossen die anderen praktisch im Alleingang ab, da sie technisch
alle Rechte hatten und durchspielten. Über den sportlichen
Wert möchte ich mich nicht äußern. Die eigene Mannschaft konnte
dem Erwartungsdruck nicht gerecht werden. Teilweise vor den
eigenen Elternteilen spielend, wollten sie es besonders gut
machen und unbedingt gewinnen, vor dem Tor allerdings wurden
die besten Chancen vergeben (HC Wien-Syndrom!). Und ausschließlich
daran lag es, dass wir zwei Mal, als klar bessere Mannschaft,
als Verlierer vom Platz gingen. Gegen die HAK Traun lag lange
Zeit sogar eine Sensation in der Luft, letztlich sorgten aber
die besagten Zwei für den Endstand. Es ist aber sicher kein
Zufall, dass ein Spieler der SMS zum besten Spieler des Turnieres
gewählt wurde.
Technisch
und spielerisch auf beachtlichem Niveau stehend wurden tolle
Chancen herausgearbeitet. Die anderen Teams gingen etwas rustikaler
zur Sache und dazu ist die erlernte Technik noch zu unausgereift
und deshalb auch wurden gute Chancen vergeben. Die Regelung
ohne Kurze Ecke zu spielen sondern einen Penalty wie im Eishockey
(1:1 mit Anlauf von der Mittellinie) zu spielen hat sich aus
meiner Sicht nicht bewährt, da man über einen guten Haken
verfügen muss um den TW zu überspielen, was für Anfänger gar
nicht leicht ist - Vereinsspieler waren hier klar im Vorteil.
Im
ersten Spiel gegen die SHS Wittelsbachstraße standen sich
zwei etwa gleich starke Teams gegenüber. Unsere technisch
besser, die andere Mannschaft etwas zweikampfstärker. Aber
aus spielerischer Überlegenheit keinen Treffer zu erzielen
rächt sich immer bitter und aus einem der seltenen Konter
gelingt der SHS der Siegestreffer. Im nächsten Spiel gegen
Wels mit veränderter Aufstellung konnte ebenfalls nur ein
Treffer aus einer Unzahl von Chancen erzielt werden, aus zwei
Penaltys bekommen wir zwei Treffer.
Im
unmittelbar darauf folgenden Spiel gegen HAK Traun gelingt
es zwar die angeknackste Moral einigermaßen wieder herzustellen,
aus den oben genannten Gründen bleibt aber auch hier der Erfolg
versagt. Endstand: HAK Traun vor SHS Wittelsbachstraße und
Wels. Aus meiner Sicht bin ich mit den gezeigten Leistungen
der Schüler sehr zufrieden (mit dem Ergebnis natürlich nicht!).
Aber sie haben nie aufgegeben und bis zur Erschöpfung alles
versucht, um zu siegen. Wenn es gelingt, die Disziplin im
Team zu steigern und die Mannschaft zum regelmäßigen Vereinstraining
zu bekommen, könnte man in relativ kurzer Zeit in der Meisterschaft
vorne mitspielen. Ich denke sogar, dass 4-6 Spieler davon
das Zeug zum Auswahlspieler hätten, wenn sie vereinsmäßig
Hockey spielen würden!
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Hans Pessinger |