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Schulhockey SMS 22

Erster Auftritt der Schulhockeymannschaft der SMS Kaisermühlen in Traun - ein Bericht

9. März 2002

Es spielten:

Becker Felix,
Beidler Alessandro,
Bischof Timo,
Dominik Markus,
Fritz Aaron,
Gajda Luzian,
Huf Sebastian,
Langer Christopher,
Landsteiner Claudia,
Mazrejka Granit,
Nedbal Annika,
Schramek Anja,
Simonsky Martin,
Zanaschka Daniel

Unbelohnt blieb der erste Auftritt der SMS Kaisermühlen bei der 1. Schulmeisterschaft der U 12-jährigen in Traun. Obwohl alle Beteiligten mit großem Einsatz bei der Sache waren, schaute am Ende nur der 4. und letzte Platz heraus. Ein Ergebnis, das einer Erklärung bedarf.

SMS22 März 2002Die gegnerischen Teams waren die SHS Wittelsbachstraße, Anfänger wie wir. Die Mannschaft von Wels erschien mit einer U 9, eine mit Anfängern und Vereinsspielern gemischte Truppe. Die HAK Traun spielte mit einer Mischung aus Anfängern und Vereinsspielern, wobei zumindest zwei aus der U 14 bekannt sind. Diese ungleiche Zusammensetzung hat das Turnier maßgeblich beeinflusst, da HAK Traun alle Spiele gewinnen konnte (11:0, 17:0, 5:1) und praktisch außer Konkurrenz antrat. Die beiden U 14-Spieler schossen die anderen praktisch im Alleingang ab, da sie technisch alle Rechte hatten und durchspielten. Über den sportlichen Wert möchte ich mich nicht äußern. Die eigene Mannschaft konnte dem Erwartungsdruck nicht gerecht werden. Teilweise vor den eigenen Elternteilen spielend, wollten sie es besonders gut machen und unbedingt gewinnen, vor dem Tor allerdings wurden die besten Chancen vergeben (HC Wien-Syndrom!). Und ausschließlich daran lag es, dass wir zwei Mal, als klar bessere Mannschaft, als Verlierer vom Platz gingen. Gegen die HAK Traun lag lange Zeit sogar eine Sensation in der Luft, letztlich sorgten aber die besagten Zwei für den Endstand. Es ist aber sicher kein Zufall, dass ein Spieler der SMS zum besten Spieler des Turnieres gewählt wurde.

SMS22 März 2002Technisch und spielerisch auf beachtlichem Niveau stehend wurden tolle Chancen herausgearbeitet. Die anderen Teams gingen etwas rustikaler zur Sache und dazu ist die erlernte Technik noch zu unausgereift und deshalb auch wurden gute Chancen vergeben. Die Regelung ohne Kurze Ecke zu spielen sondern einen Penalty wie im Eishockey (1:1 mit Anlauf von der Mittellinie) zu spielen hat sich aus meiner Sicht nicht bewährt, da man über einen guten Haken verfügen muss um den TW zu überspielen, was für Anfänger gar nicht leicht ist - Vereinsspieler waren hier klar im Vorteil.

SMS22 März 2002Im ersten Spiel gegen die SHS Wittelsbachstraße standen sich zwei etwa gleich starke Teams gegenüber. Unsere technisch besser, die andere Mannschaft etwas zweikampfstärker. Aber aus spielerischer Überlegenheit keinen Treffer zu erzielen rächt sich immer bitter und aus einem der seltenen Konter gelingt der SHS der Siegestreffer. Im nächsten Spiel gegen Wels mit veränderter Aufstellung konnte ebenfalls nur ein Treffer aus einer Unzahl von Chancen erzielt werden, aus zwei Penaltys bekommen wir zwei Treffer.

SMS22 März 2002Im unmittelbar darauf folgenden Spiel gegen HAK Traun gelingt es zwar die angeknackste Moral einigermaßen wieder herzustellen, aus den oben genannten Gründen bleibt aber auch hier der Erfolg versagt. Endstand: HAK Traun vor SHS Wittelsbachstraße und Wels. Aus meiner Sicht bin ich mit den gezeigten Leistungen der Schüler sehr zufrieden (mit dem Ergebnis natürlich nicht!). Aber sie haben nie aufgegeben und bis zur Erschöpfung alles versucht, um zu siegen. Wenn es gelingt, die Disziplin im Team zu steigern und die Mannschaft zum regelmäßigen Vereinstraining zu bekommen, könnte man in relativ kurzer Zeit in der Meisterschaft vorne mitspielen. Ich denke sogar, dass 4-6 Spieler davon das Zeug zum Auswahlspieler hätten, wenn sie vereinsmäßig Hockey spielen würden!

Link zur SMS 22

Hans Pessinger