|
Engelits Thomas
Geyer Clemens
Kaiser Roland
Laschitz Martin
Mörixbauer Gernot
Paterson Ian
Rab Axel
Rab Michael
Schwertberger Martin
Sorgner Heinz
Stummer Axel
Tomanek Franz
Cook - Gastspieler |
die
Turnierfotos - Dank Roland K. und Martin S.
die
Stills der Spiele - Dank Axel Ss. Videoeinsatz ...
Freitag, 2. 6. 2006
Nach gemütlicher Anreise mit einigen Zwischenstopps
- auch der Stoffwechselprozess ist im Seniorenalter anders
bzw. die Muskulatur schließt nicht mehr so gut - erreichen
wir Freitag Abend Padua und auch auf Anhieb unser Hotel. Nach
erfolgtem Check In geht es gleich - wie es sich gehört
- gen Hockeyplatz - zwecks Platzbesichtigung. Doch der ist
geschlossen. Also geht's per pedes wieder zum Hotel und per
automobile in die Innenstadt. Am Piazza del Duomo - bei ca
20 Grad im Straßenkaffee - gibt's das Begrüßungsbier.
Man beachte - Cook (als solcher durchaus bekannter Gastspieler)
trinkt Milch!!! (siehe Fotos). Schwerti stößt zur
Truppe. Martin L. - da das Seniorenprojekt möglicherweise
ein laufendes Verfahren ist (und aus Platzgründen), ist
das Nennen der vollständigen Namen hier nicht möglich
- organisiert einen Tisch in einer netten Pizzeria - passt.
Wir wollen nach Hause - der geteilte Plan von Freytag &
Laschitz führt uns rechtslastig durch die Gassen des
schönen Padua (die Padegassen). Die beiden Ex-Bundesheeraktivisten
Michi R. und Axel S. deuten beharrlich nach links. Irgendwann
(nach Mitternacht) dreht Clemens G. Martin L. samt geteiltem
Plan in die richtige Richtung - nun gehen wir eher linkslastig
und finden schnell zu den Autos....
Kurz notiert im Hotel treffen wir den 13. Spieler, Ian P.
- wir sind komplett.
Zur Überraschung aller ist die Minibar auf Zimmer 505
mit Gösser prall gefüllt (Dank Heinrich S.) Dieser
Missstand wird rasch beseitigt.
Samstag, 3.6.2006
Das Frühstück auf der sonnigen Dachterrasse des
Hotels wird u.a. für die taktische Besprechung genutzt.
HC Wien : Teresina Padua 2:1 (2:0)
Erste Aktion: Kurze Ecke für uns (Senioren KE = direkter
Schlag vom Schusskreisrand, ein Spieler gegen Torwart - ab
nun Freekick) Cook tritt an: 1:0 für uns. Danach Drangperiode
des HC Wien aber kein Tor. Dann entdecken wir das Dreieckspiel
über rechts wieder. Michi R., Axel R. & Clemens G.,
dieser von rechts, passt auf Cook, selbiger überspielt
Verteidiger, läuft auf Tormann, täuscht Haken an,
spielt auf laut gestikulierenden Martin L. auf, der ohne mit
der Wimper zu zucken trocken ins leere Tor vollzieht. 2:0.
Der Halbzeitstand mit 2:0 spiegelt den Spielverlauf wider.
Nun muss Cook raus.
2. HZ
Das Spiel verläuft ähnlich wie die 1 HZ. Leider
konnten die vielen Chancen nicht in Tore umgemünzt werden.
(wie so oft auch damals). Die Tore, die man nicht schießt,
bekommt man (frei nach Hans P. (der war aber nicht mit (warum
eigentlich nicht?))) ...
HC Wien : Novara 1:2 (0:1)
Wir beginnen defensiv (kurz). Wie im ersten Spiel kommen
wir gleich zu einem Freekick, Cook tritt wieder an
gehalten! Wir werden nervös. Bei einem Angriffaufbau
verlieren wir im Mittelfeld den Ball. Novara schlägt
in den Schusskreis, Lady kommt vor Franz T. an den Ball, dippt
in die Mitte, völlig freier Spieler gaberlt den Ball
über unseren Goalie. 0:1. Wir werden nervöser. Bis
zur Halbzeit > Mittelfeldgeplänkel mit leichten Vorteilen
für HC Wien. Höhepunkt: Traumpass von Martin L.
auf den freistehenden Ian P., doch dieser bringt - allein
stehend vor dem Torwart - die Kugel leider nicht unter Kontrolle.
Wir kommen nicht zum Torschuss.
2. HZ
Wir beginnen ruhig und konzentriert und spielen einige schöne
Spielzüge (Dreieck über rechts - Pass auf Martin
L. - Eisenbahner - Kopfbahnhof - Gegenangriff). Wir (Clemens
G.) stellen (stellt) auf Offensivtaktik um. Das Mittelfeld
geht in den Sturm. Der Sturm bleibt der Sturm (besser ein
Mailüfterl). Das Mittelfeld gehört Novara. Wie es
meistens in so einem Fall ist, führt das auch hier zu
Kontern. Einer dieser Angriffe kommt über links, der
links Außen von Novara geht an Axel R. vorbei. Libero
Schwerti (!!!) geht an, ihm im Nacken Heinz S. Auch wie meistens
ist dann eben ein Stürmer in der Mitte völlig frei
- weder (!!!) ein Heber über den vielleicht etwas ungünstig
stehenden kleinen Goalie (Roland K.) - 0:2. Wir erkennen den
Ernst der Lage und krallen uns in der gegnerischen Hälfte
fest. Franzi T. dockt an Schweizerin (Gastspielerin Red Socks
Zürich) an. Kopfbahnhof ... Freekick von Thomas E. -
gehalten. Freekick von Clemens G. - 1:2. Nach Bilderbuch-Stanglpass
von Michi R. (il presidente) fährt Martin L. daneben.
Das war's.
Nach dem Spiel emotionale Diskussionen bezüglich der
Taktik. Stichwort: engmaschiges Mittelfeld. Bei diversen elektrolytischen
Getränken beruhigten sich die Gemüter wieder. Fazit:
wir spielen nicht mehr in "rot" - in weiß
sind wir bisher ungeschlagen.
Sollten Rückfragen entstehen: Axel S. hat alles Entscheidende
auf Video gebannt.
Turnierabend:
Als alte Routiniers waren die Wiener die ersten am Aperitif-Buffet
im netten Restaurant, etwas außerhalb von Padua. Das
Dinner: Ravioli, dann Spargelrisotto, fast rohes, kurz angebratenes
Fleisch. Außerm vegetarischen Admin meinten alle: "es
war sehr gut, es hat uns sehr geschmeckt..." Lt. Degustationsjury
- Axel&Axel - war der Soave sehr gut; der Merlot sosolala.
Wobei an dieser Stelle angemerkt werden muss, dass Roland
K. - der kleine Goalie - diesen Fachentscheid mit "na
geh" kommentierte. Als Gastgeschenk haben wir einen Hut
bekommen - alle haben ihn gerne aufgesetzt. Dann gab's Cremeschnitte
mit Prosecco - beides war sehr süß. Dann noch Grappa
und Kaffee. Beim Durchzählen für die Abfahrt fehlte
Schubi. Die ausgeschickten Suchkommandos blieben erfolglos.
Zu dieser Zeit war er (angeblich) schon im Bett.
Sonntag, 4.6.2006
HC Wien : Red Sox Zürich 4:0 (2:0)
Leider fällt Schwerti (Marathon Man) durch Verletzung
aus = nur mehr 1 Tausch.
Neue Taktik: Lüfterlduo Martin L. / Cook hinten. Freischlag
von der Torlinie am Schusskreisrand vom Präsi flach tempiert
auf den reinlaufenden Thomas E., dieser übernimmt volley
und schiebt 3 m vor dem Tormann auf die linke Stange, dort
lauert unser schottischer Stürmer Ian P. und staubt ab.
1:0. Martin L. vom eigenen Schusskreis einhändig Rückhand
über links - völlig sinnlos - bis zur gegnerischen
Toroutlinie (noch immer sinnlos, einhändig, rückhändig)
mit letzter Kraft backhand Flankerl auf Franz T., der sticht
ins Tor - 2:0. Nun haben alle den wahren Sinn erkannt. Bravo
Lüschi.
2. HZ
Cook ins Mittelfeld, Axel R. Vorstopper. Heinzi S. rechter
Außendecker. Wir lassen den Zürichern mehr Platz,
sie sind aber nicht wirklich gefährlich.
Schubi passt am 7ner zu Clemens G., Goalie wehrt Backhandschub
ab. Rebound von Clemens auf Ian, der lässt passieren,
dahinter bricht Schubi über links in den Schusskreis
ein, legt backhand auf den mitlaufenden Präsi auf, der
macht 2 schnelle Haken spielt auf Clemens G. auf, der nickt
ein. 3:0. Granatenflanke von Thomas E. von rechts, Präsi
stoppt rückhand tot. Spielt vorm Tormann auf den 7-Meterpunkt,
wo Franzi T. lauert und den Goalie mit einer Gurke demütigt.
4:0. Das Publikum (Schwerti (verletzt)) tobt.
Clemens tankt sich von links bis rechts - völlig sinnlos
- durch. Somit haben wir kein linkes Mittelfeld mehr. Nun
kommen die Red Sox über unsere linke Seite mehrmals durch.
Es bleibt beim 4:0.
Fazit: Es ging zu 0 aus, da die Außendecker den gegnerischen
Damen-Sturm so eng deckten.
HC Wien : Zagreb 0:0
Zagreb spielt eine Abwehrschlacht. Wir greifen unentwegt
an und spielen sehr schöne Kombinationen. Zagreb macht
überhaupt nichts, außer zu zerstören und den
Schusskreis zu besetzen. Wir haben 6 Freekicks (Cook x2, Clemens
G., Thomas E., Präsi, Heinzi S.) - keiner verwertet.
Wir haben viele Chancen und keine verwertet. Roland hatte
2 Ballberührungen.
After Match Analysen
Ian says: Martin L. (verletzt im letzten Spiel) ist Yoga,
Axel R. Vegetarier (kann nach Fitness Test doch spielen).
Beides ist abartig.
Gastkommentar der Pressesprecherin von Red Sox Zürich:
Es war für uns eine ideale WM-Vorbereitung, durch
die Spiele gegen Zagreb und gegen Wien konnten wir uns einem
Härtetest - bitte wörtlich zu nehmen - unterziehen.
Miär sind bereit für dä Köbi am 13. Juni
gäge Frankriich. Schad sind d'Flöötestricher
nöd däbii! Züri, Schwiiz und Sunenuufgang.
Fazit:
Das Wetter war zum Hockeyspielen optimal (ca. 20 Grad,
leicht bewölkt). Die Befürchtung, auf einem mit
Sand gefüllten Kunstrasen zu spielen, war unbegründet.
Da der gut gespritzte Platz nicht gut gepflegt war (Algen),
war er stellenweise allerdings rutschig.
Sportlich haben wir nach anfänglichen Schwierigkeiten
(Samstag) wieder zu einem guten Stellungsspiel gefunden. Dank
an alle Mitwirkenden und speziell an Thomas E. (Wäschebeauftragter),
der die Dressen organisierte und an Roland K. (der Sportreiseprofi)
als Leisereiter Alle waren sich einig, dass es bald mal wieder
ein Seniorenturnier geben sollte.
Eine HC Wien-Senioren Gemeinschaftsproduktion
|