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Zwischen
1940 und 1945 spielen einige Allrounder während ihrer Fronturlaube
als Gastspieler bei der SV Arminen und dem WAC, die den Spielbetrieb
so recht und schlecht aufrechterhalten können.
Schon im Mai 1945 sammelt das langjährige Allround-Mitglied
Heinrich Waschnitius die erreichbaren Sportkameraden.
Nach einer Pause von mehr als 7 Jahren wird wieder ein ÖHV-Vorstand
frei gewählt und Heinrich Waschnitius zum 1. Nachkriegspräsidenten
erkoren. Die vom Felde heimgekehrten Allround-Spieler spielen
vorerst in der 2. Mannschaft von Arminen.
1947 ergreift Hans Czerny die Initiative und ruft die
Allround-Spieler zusammen.
Nach kurzer Zeit hat man die notwendigen 11 Spieler beisammen.
Da die anderen Sektionen des Allround Sport-Clubs nicht mehr
zu reaktivieren sind, beschließt die Generalversammlung, die
Hockeysektion unter einem anderen Namen neu zu gründen.
Seit diesem Zeitpunkt trägt der Verein den Namen Hockey
Club Wien.
Gründungspräsident Ernst Klimt wird zum Ehrenpräsidenten
ernannt, Präsident wird Leopold Renner.
Im Juni 1947 wird der Spielbetrieb mit folgenden Spielern
wieder aufgenommen:
Belloni, Buchhofer, Czerny, Dimario, Hofmann, Holzapfel, Kostenapfel,
Raule, Renner F., Renner L., Schopfhausen, Schweighofer, Wallner,
Wimmer, Tham.
Es gibt große Schwierigkeiten zu überwinden: Die Hosen werden
selbst genäht, weiße Hemden eingefärbt und das Training auf
gemieteten Fußballplätzen durchgeführt. Alte Hockeystöcke
werden gesammelt und irgendwie besorgt man sich auch Sportschuhe.
Aber jeder ist glücklich, zwischen Grasbüscheln auf denkbar
schlechten Plätzen wieder Hockey spielen zu dürfen.
Trotz der widrigen Bedingungen und des kleinen Kaders wird
der HC Wien 1947 Herbstmeister, am Ende reicht es aber doch
nur zum 3. Platz. In den folgenden Jahren schlagen sich die
Herren im Mittelfeld.
Erst 1949 kommen neue, jüngere Spieler hinzu.
Diese müssen allerdings über Jahre hinweg erst mühsam aufgebaut
werden.
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