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In dieser
erfolgreichen Zeit der Jugend trifft der Verein die schwerwiegende
Entscheidung, auf eine eigene Sportanlage mit Naturrasen-Platz
in Breitenlee, am Rande von Wien, zu übersiedeln. Man erhofft
sich durch den eigenen Platz bessere Trainingsmöglichkeiten
und mehr Unabhängigkeit.
Diese
Erwartungen können auch Jahre danach nicht erfüllt werden.
Vor allem sind es die verkehrsmäßigen Probleme und die internationale
Entwicklung in Richtung Kunstrasen-Hockey, die den Verein
dazu bewegen, sich 1987 nach 7 Jahren wieder im Wiener Hockeystadion
auf dem neu errichteten Kunstrasenplatz einzumieten.
Diese zwei Übersiedelungen sind für die Nachwuchsarbeit von
großem Nachteil. Vielen Kindern ist es nicht möglich, diese
Standortwechsel der Sportstätte mitzumachen. Das dadurch entstandene
Loch im Nachwuchs konnte lange Zeit nicht geschlossen werden.
Während der Zeit in Breitenlee löst sich leider auch die Damenmannschaft
auf, bedingt durch den Vereinswechsel einiger Spielerinnen.
Es dauert bis zur Hallensaison 1992/93 bis es gelingt, wieder
eine Damenmannschaft für die Meisterschaft zu nennen.
Anfang der 80ger Jahre werden die ersten in den Jugendbewerben
so erfolgreichen Spieler in die Herrenmannschaft eingebaut.
Allerdings geschieht die Verjüngung der Herrenmannschaft zu
schnell. 1980 muss die junge Herrenmannschaft in die B-Liga
absteigen.
1981 gelingt der direkte Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse.
Im folgenden Jahr gelingt dann beinahe die Sensation, doch
zum Staatsmeistertitel fehlte letztendlich ein Tor - es wird
nur der 3. Platz, wie auch in dem folgenden Jahr.
1984 kommt die große Ernüchterung: Vier von sechs Teams liegen
punktegleich am Tabellenende, die Regeln sind allerdings gegen
den HC Wien - der Weg in die B-Liga muss neuerlich angetreten
werden. Parallel dazu erzielt der Nachwuchs zahlreiche Titel
und große Erfolge in den Schülerbewerben.
1988 konnte diese Generation den Meistertitel am Feld für
sich verbuchen, einige der Spieler wurden auch schon in die
Herrenmannschaft eingebaut.
1985 beginnt die Erfolgsserie der Herren des HC Wien.
Der Wiederaufstieg in die A-Liga gelingt auf Anhieb, 1986
spielt man schon im Meister Play-off.
1987 wird bei der Generalversammlung Manfred Derp zum
Vereinspräsidenten gewählt. Im selben Jahr sind die Herren
Frühjahrsmeister, können ihre Form aber nicht ganz halten
und landen, wie auch 1988 auf dem undankbaren 2. Platz.
1989 war es dann endlich soweit:
Nach
15 Jahren wird der Staatsmeistertitel wieder vom HC Wien unter
dem Coach Günther Strnad erobert - und dies mit einem Rekordvorsprung
von 8 Punkten. Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist eine
Mannschaft, die zum Großteil seit den 70ger Jahren zusammen
spielt und gemeinsam mit dem Trainer Hans Pessinger
eine homogene Herrenmannschaft bildet.
Infolge des Sponsorings durch Cobra Jeanswear wird der Verein
in HC Wien Cobra umbenannt.
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