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In den
folgenden Jahren ist der HC Wien die dominierende Feldhockeymannschaft
Österreichs.
1990 und 1991 können die Herren ihren Staatsmeistertitel souverän
verteidigen.
Bei den internationalen Turnieren muss allerdings noch Lehrgeld
gezahlt werden, sodass das große Ziel, der Aufstieg in die
A-Division verschoben werden muss. Trotz großer Bemühungen
ist es dem Verein immer noch nicht gelungen, wieder eine Damenmannschaft
aufstellen zu können.
1992
ist schließlich das erfolgreichste Jahr in der Herrenmannschaft.
Ein Traum geht in Erfüllung. Im Finale des B-Europacups
in Prag kann Slavia Praha 2:0 besiegt werden, damit ist die
Qualifikation für die A-Division geschafft. Auch gelingt die
erneute Verteidigung des Staatsmeistertitels. In diesem Jahr
ist diese Herrenmannschaft des HC Wien an ihrem Zenit angelangt
- ein homogenes Team mit der richtigen Mischung aus Routiniers
und jungen Talenten, wertvollen „Wasserträgern“ und technisch
guten Spielern, die sich alle in den Dienst der Mannschaft
stellen.
Eine
Damenmannschaft befindet sich im Wiederaufbau. Nach vielen
Jahren wird erstmals wieder eine Mannschaft für die Hallensaison
gemeldet.
1993 ist die Teilnahme am Herren-A-Europacup ein Höhepunkt
in der Karriere vieler Spieler.
Allerdings muss man einsehen, dass das Niveau dieser Liga,
um dort bestehen zu können, doch zu hoch ist. Die A-Division
ist eine wichtige Erfahrung, aber ein kurzes Erlebnis.
Zum Trost wurde der Staatsmeistertitel zum fünften Mal in
Folge errungen.
Auch im Nachwuchsbereich gelingt wieder der langersehnte Schüler-B
Meistertitel unter dem Trainer Franz Mahr.
1994 geht die Siegesserie des durch Ausfälle geschwächte Herrenteams
zu Ende. Der Meistertitel muss an den WAC abgegeben werden.
Den Damen gelingt in der Halle der Einzug ins Aufstiegs Play-off
zur A-Liga.
Die Pechsträhne der Herren setzt sich auch in der Hallensaison
fort. Der HC Wien, der noch nie eine echte Hallenstärke gezeigt
hat, verfehlt den Klassenerhalt knapp und muss in die B-Liga
absteigen.
Schielleiten
1995 - für die Vorbereitung der Schülermannschaft findet
in regelmäßigen Abständen ein Trainingslager in der BSS Schielleiten
statt. Dieses bereits traditionelle Trainingslager im Spätsommer
wird vom ASVÖ finanziell unterstützt und findet bei den Nachwuchsspielern
und deren Eltern großen Anklang.
Im Jahr 1995 können die Herren zwar den Cupbewerb gewinnen,
die Chancen auf den Titel sind allerdings schon früh verspielt.
Auch gelingt dem stark verjüngten Hallenteam nicht der direkte
Wiederaufstieg in die A-Liga. Der größte Misserfolg ist jedoch
der Abstieg in die C-Division beim Europacup der Meister.
Die Damen erzielen mit dem Turniersieg beim internationalen
Hallenturnier in Graz ihren ersten Erfolg.
Für eine Feldmannschaft reicht die Anzahl der Spielerinnen
noch nicht, sodass die Meisterschaft gemeinsam mit Universitas
bestritten wird. Ein schwerer Schlag in diesem Jahr ist das
Ableben des langjährigen HC-Wien und ÖHV-Präsidenten Dipl.-Kfm.
Manfred Derp nach schwerer Krankheit. Mit diesem traurigen
Ereignis geht ein großartiger Teil der Vereinsgeschichte zu
Ende. Der allseits beliebte Präsident und Freund hinterlässt
ein Loch, das nur schwer zu füllen sein wird.
In der außerordentlichen Generalversammlung wird Rudi Tauber
zum Präsidenten gewählt, der bis 2001 die Geschicke des Vereines
leitete.
Im
Jahr 1996 meldet der HC Wien erstmals wieder eine Damenmannschaft
auf dem Feld in die B-Liga.
Der Kader umfasst am Anfang der Saison gerade 13 Spielerinnen.
Trotz der großen spielerischen und altersmäßigen Unterschiede,
wächst dieser bunte Haufen langsam zu einer richtigen Mannschaft
zusammen.
In der Hallensaison 96/97 verfehlten die HC Wien Damen den
Einzug in die Finalspiele zum Aufstieg in die A-Liga nur knapp.
In der Feldmeisterschaft 1997 spielten die Damen wieder in
der A-Liga.
Auch die 2. Herrenmannschaft BHC entwickelt sich zu
einem schlagkräftigen Team. Der kleine Bruder des HC Wien
schaffte in der Feldmeisterschaft 1996 den Einzug in das Aufstiegs
Play-off. Der Aufstieg in die A-Liga wurde zwar verfehlt,
aber der 2. Platz in der B-Liga ist ein schöner Erfolg für
diese Mannschaft. Das Team besteht aus einer guten Mischung
junger Talente und älterer, routinierter Spieler. Mit neuen
Dressen (blaue Shirts, weiße Hosen) wurde auch in der Hallenmeisterschaft
1996/97 der Klassenerhalt in der B-Liga souverän erreicht.
Die
erste Herrenmannschaft belegte in der Feldmeisterschaft 1996
den 3. Platz.
Die Teilnahme am Jubiläumsturnier des TTK zu Pfingsten in
Hamburg war eines der gesellschaftlichen Höhepunkte in diesem
Jahr.
Die Hallensaison 96/97 brachte leider nicht den erwarteten
Wiederaufstieg in die A-Liga.
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