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Waldstadion, 20. 4. 2008 Arminen - HC Wien 1:1 (1:0)
Das erste Meisterschaftsspiel der zweiten Hälfte der
Feldsaison war gleich gegen einen klaren Favoriten. Nach einem
etwas misslungenem Trainingsspiel zwei Wochen zuvor wollte
unsere Mannschaft diesmal nicht als klar Unterlegene vom Platz
gehen.
Die erste Halbzeit startete etwas holprig und das Spiel war
von Mittelfeldgeplänkel geprägt. Zeitweise gab es
sehr schöne Spielzüge auf beiden Seiten doch so
richtig gut laufen wollte es nicht. Nach ca. 10 Minuten war
es dann soweit, durch eine kleine Unachtsamkeit in der Verteidigung
konnte Arminen ein relativ einfaches Tor erzielen und ging
1:0 in Führung.
Ein herber Rückschlag für die Mannschaft? Nein!
Die Mädls kämpften weiter und drangen mehr und mehr
in Richtung des gegnerischen Tores vor. Die Dominanz im Mittelfeld
konnte man aber bis zum Pausenpfiff nicht in ein Tor ummünzten.
Nach einer kurzen Pause ging es kämpferisch weiter und
eine sehr offensive aber fehlerfreie Defensive führte
zu vielen Fehlern der Arminen und gefährlichen Chancen
vor dem gegnerischen Tor. Es dauerte jedoch nicht lange bis
sich die Defensive der Arminen geschlagen geben musste. Nach
einem Abschlag auf der linken Seite und einem schnellen Seitenwechsel
wurde ein Angriff über rechts gestartet der über
3 Stationen im Tor der Arminen landete. Hätte man den
Ball und die Laufwege auf einem Plan aufgezeichnet würde
dieser aussehen wie aus einem Lehrbuch.
Nach diesem Tor drang die Mannschaft auf einen Sieg und verbiss
sich in der gegnerischen Hälfte. Die Arminen kamen von
da an nur noch selten zu Angriffen und waren sehr fehleranfällig.
Die Mannschaft scheiterte aber mehrmals an ihrer Abschlussschwäche.
So endete die Party 1:1, was nur durch den starken Willen
und viel Kampf möglich war.
Fazit:
Auch wenn dieses Unentschieden sicherlich verdient und
hart erkämpft war muss man noch eine Menge an technischen
und spielerischen Schwächen arbeiten um auch im Final
Four erfolgreich sein zu können.
Torschütze: Rafaela Rubas
Michael Eilmer
15. 9. 2007 HC Wien - Arminen 1:4 (1:2)
Beim vorwöchigen Spiel gegen die Postmädchen stimmte
die spielerische und kämpferische Leistung, heute aber
konnte man nur mit dem kämpferischen Einsatz der Mädchen
zufrieden sein. Gegen die eingespielten U14 Mädels der
Arminen war das heute zu wenig und trotzdem erhielten wir
drei Tore aus Individualfehlern (Eigentore) und nur das letzte
Tor der Arminen war aus einer Spielaktion heraus erzielt.
Die Arminen setzten sich sofort nach Spielbeginn in unserer
Hälfte fest und unser Team kam da schwer heraus und nur
selten über die Mittellinie. Das Führungstor der
Arminen passierte nach einer Ecke, wobei wir uns die Kugel
selbst ins Tor bugsierten. Mit der ersten guten Aktion - Raffaela
Rubas fing einen gegnerischen Querpass gekonnt ab und schoss
überlegt ein - erzielten wir den Ausgleich zum 1:1. Es
änderte sich der Spielverlauf nicht, die Arminen drückten
weiterhin aufs Tempo (hatten auch mehr Wechselspielerinnen)
und knapp vor der Pause fiel nach einem schweren Abspielfehler
vor unserem Tor der Führungstreffer zum 1:2 für
die Arminen.
Die zweite Spielhälfte lief genauso ab, Arminen stürmte,
wir verteidigten mit weiterhin viel Einsatz und auch das 1:3
fiel als halbes Eigentor. Das 1:4 passierte fast mit dem Schlusspfiff
zusammen und war das einzige herausgespielte Tor der Arminen.
Unsere Mädchen hatten heute nicht ihren allerbesten Tag,
trotzdem kann man nach den ersten beiden Spielen, noch dazu
gegen die stärksten Mannschaften, mit viel Optimismus
die kommenden Spiele angehen und es ist ab sofort mit etlichen
Siegen zu rechnen.
Manfred Breitenegger
8. 9. 2007 Post - HC Wien 5:2 (2:0)
Das Resultat täuscht über den Spielverlauf gewaltig
hinweg. Unsere Mädels legten eine eindrucksvolle gute
Vorstellung hin, zumal man davon ausgehen muss, dass in unserem
Team zwei elfjährige und durchwegs dreizehnjährige
Mädchen spielten und bis auf zwei bis drei Ausnahmen
der Rest des Mädchenteams noch keine 2 Jahre Hockeypraxis
haben. Und trotzdem hielten sie mit einer schon mehr als einem
Jahr eingespielten Postmannschaft mit ausnahmslos älteren
Spielerinnen locker mit und zeigten über weite Strecken
des Spieles die reifere Spielkultur. Aus diesem Kollektiv
ragten vor allem Vivi Tsolakis als technisch hervorragende
Spielerin hervor, die vor allem aus der Abwehr heraus ganz
viele guten Aktionen einleitete und auch eine Abgebrühtheit
in brenzligen Situationen bewies und mit ihren 11 Jahren Rafaela
Rubas, die trotz ihrer "Jugend" schon jetzt im Mittelfeld
alle Fäden zog, mehrmals auf engstem Raum zwei bis drei
Gegnerinnen austrickste und ebenso viele gute Aktionen einleitete.
Ein Kompliment dem Trainer und Coach Börni, der seine
Mädels taktisch hervorragend auf den Gegner einstellte.
In der ersten Halbzeit gingen die Postler 2:0 in Führung
und auch nur nach individuellen Fehlern unserer Mädchen,
obwohl wir mehr Spielanteile hatten. Nach der Pause steigerten
unsere Mädchen das Tempo, beherrschten den Gegner fast
nach Belieben und innert weniger Minuten gelang mit wunderschön
heraus gespielten Toren der Ausgleich. Danach drückten
unsere Junggirls weiter aufs Tempo und nur mit viel Glück
verhinderten die Postmädchen unsere Führung. Dann
aber war's mit unseren Mädchen konditionell etwas vorbei
und der Gegner kam aber auch erst nur nach billigen Individualfehlern
zum Endstand von 5:2. Resümierend darf man behaupten
dass diese Mannschaft eine gute Zukunft vor sich hat, wenn
dieses Team zusammenbleibt dann wird man noch viel Freude
mit den Mädchen haben.
Manfred Breitenegger
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