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Hockey Club Wien - Mädchen - U14w - Feld 07/08

U14w - Foto
HC Wien : U14w

U14w - Feld 2007/2008

Waldstadion, 20. 4. 2008 Arminen - HC Wien 1:1 (1:0)

Das erste Meisterschaftsspiel der zweiten Hälfte der Feldsaison war gleich gegen einen klaren Favoriten. Nach einem etwas misslungenem Trainingsspiel zwei Wochen zuvor wollte unsere Mannschaft diesmal nicht als klar Unterlegene vom Platz gehen.

Die erste Halbzeit startete etwas holprig und das Spiel war von Mittelfeldgeplänkel geprägt. Zeitweise gab es sehr schöne Spielzüge auf beiden Seiten doch so richtig gut laufen wollte es nicht. Nach ca. 10 Minuten war es dann soweit, durch eine kleine Unachtsamkeit in der Verteidigung konnte Arminen ein relativ einfaches Tor erzielen und ging 1:0 in Führung.
Ein herber Rückschlag für die Mannschaft? Nein! Die Mädls kämpften weiter und drangen mehr und mehr in Richtung des gegnerischen Tores vor. Die Dominanz im Mittelfeld konnte man aber bis zum Pausenpfiff nicht in ein Tor ummünzten.

Nach einer kurzen Pause ging es kämpferisch weiter und eine sehr offensive aber fehlerfreie Defensive führte zu vielen Fehlern der Arminen und gefährlichen Chancen vor dem gegnerischen Tor. Es dauerte jedoch nicht lange bis sich die Defensive der Arminen geschlagen geben musste. Nach einem Abschlag auf der linken Seite und einem schnellen Seitenwechsel wurde ein Angriff über rechts gestartet der über 3 Stationen im Tor der Arminen landete. Hätte man den Ball und die Laufwege auf einem Plan aufgezeichnet würde dieser aussehen wie aus einem Lehrbuch.
Nach diesem Tor drang die Mannschaft auf einen Sieg und verbiss sich in der gegnerischen Hälfte. Die Arminen kamen von da an nur noch selten zu Angriffen und waren sehr fehleranfällig. Die Mannschaft scheiterte aber mehrmals an ihrer Abschlussschwäche.
So endete die Party 1:1, was nur durch den starken Willen und viel Kampf möglich war.

Fazit:
Auch wenn dieses Unentschieden sicherlich verdient und hart erkämpft war muss man noch eine Menge an technischen und spielerischen Schwächen arbeiten um auch im Final Four erfolgreich sein zu können.

Torschütze: Rafaela Rubas

Michael Eilmer

15. 9. 2007 HC Wien - Arminen 1:4 (1:2)

Beim vorwöchigen Spiel gegen die Postmädchen stimmte die spielerische und kämpferische Leistung, heute aber konnte man nur mit dem kämpferischen Einsatz der Mädchen zufrieden sein. Gegen die eingespielten U14 Mädels der Arminen war das heute zu wenig und trotzdem erhielten wir drei Tore aus Individualfehlern (Eigentore) und nur das letzte Tor der Arminen war aus einer Spielaktion heraus erzielt. Die Arminen setzten sich sofort nach Spielbeginn in unserer Hälfte fest und unser Team kam da schwer heraus und nur selten über die Mittellinie. Das Führungstor der Arminen passierte nach einer Ecke, wobei wir uns die Kugel selbst ins Tor bugsierten. Mit der ersten guten Aktion - Raffaela Rubas fing einen gegnerischen Querpass gekonnt ab und schoss überlegt ein - erzielten wir den Ausgleich zum 1:1. Es änderte sich der Spielverlauf nicht, die Arminen drückten weiterhin aufs Tempo (hatten auch mehr Wechselspielerinnen) und knapp vor der Pause fiel nach einem schweren Abspielfehler vor unserem Tor der Führungstreffer zum 1:2 für die Arminen.

Die zweite Spielhälfte lief genauso ab, Arminen stürmte, wir verteidigten mit weiterhin viel Einsatz und auch das 1:3 fiel als halbes Eigentor. Das 1:4 passierte fast mit dem Schlusspfiff zusammen und war das einzige herausgespielte Tor der Arminen. Unsere Mädchen hatten heute nicht ihren allerbesten Tag, trotzdem kann man nach den ersten beiden Spielen, noch dazu gegen die stärksten Mannschaften, mit viel Optimismus die kommenden Spiele angehen und es ist ab sofort mit etlichen Siegen zu rechnen.

Manfred Breitenegger

8. 9. 2007 Post - HC Wien 5:2 (2:0)

Das Resultat täuscht über den Spielverlauf gewaltig hinweg. Unsere Mädels legten eine eindrucksvolle gute Vorstellung hin, zumal man davon ausgehen muss, dass in unserem Team zwei elfjährige und durchwegs dreizehnjährige Mädchen spielten und bis auf zwei bis drei Ausnahmen der Rest des Mädchenteams noch keine 2 Jahre Hockeypraxis haben. Und trotzdem hielten sie mit einer schon mehr als einem Jahr eingespielten Postmannschaft mit ausnahmslos älteren Spielerinnen locker mit und zeigten über weite Strecken des Spieles die reifere Spielkultur. Aus diesem Kollektiv ragten vor allem Vivi Tsolakis als technisch hervorragende Spielerin hervor, die vor allem aus der Abwehr heraus ganz viele guten Aktionen einleitete und auch eine Abgebrühtheit in brenzligen Situationen bewies und mit ihren 11 Jahren Rafaela Rubas, die trotz ihrer "Jugend" schon jetzt im Mittelfeld alle Fäden zog, mehrmals auf engstem Raum zwei bis drei Gegnerinnen austrickste und ebenso viele gute Aktionen einleitete. Ein Kompliment dem Trainer und Coach Börni, der seine Mädels taktisch hervorragend auf den Gegner einstellte.
In der ersten Halbzeit gingen die Postler 2:0 in Führung und auch nur nach individuellen Fehlern unserer Mädchen, obwohl wir mehr Spielanteile hatten. Nach der Pause steigerten unsere Mädchen das Tempo, beherrschten den Gegner fast nach Belieben und innert weniger Minuten gelang mit wunderschön heraus gespielten Toren der Ausgleich. Danach drückten unsere Junggirls weiter aufs Tempo und nur mit viel Glück verhinderten die Postmädchen unsere Führung. Dann aber war's mit unseren Mädchen konditionell etwas vorbei und der Gegner kam aber auch erst nur nach billigen Individualfehlern zum Endstand von 5:2. Resümierend darf man behaupten dass diese Mannschaft eine gute Zukunft vor sich hat, wenn dieses Team zusammenbleibt dann wird man noch viel Freude mit den Mädchen haben.

Manfred Breitenegger