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HC Wien - Mädchen - U14w - Feld 08/09

U14w - Foto

Trainer
Michael Eilmer, Bernhard Handel-Mazzetti
Coach
Michael Eilmer, Bernhard Handel-Mazzetti

U14w - Feld 2008/2009

14. 6. 2009 AHTC/WAC - HC Wien 2:1 (1:1)
Ein hartes Stück Arbeit

Nach dem 3:2 gegen die Postlerinnen gleich am Tag darauf AHTC/WAC, gleichsam die Generalprobe für die gleiche Paarung in der nächsten Woche beim Final Four. Mit viel Selbstbewusstsein traten die Mädels – wiederum in minus 1 Unterzahl – an. In der ersten Halbzeit wogte das Spiel hin und her, insbesondere #20 Vroni Müller brachte viel Dynamik auf der rechten Seite. Dann eine sehenswerte Zusammenarbeit zwischen #32 Kathi Müller und #6 Leni Breitenegger. Toller langer Ball von Kathi zu Leni, die wiederum – halb zieht es sie, halb drängt man sie – nach links außen geht und den Ball aus spitzem Winkel herrlich argentinisch im gegnerischen Tor unterbringt – 1:0. Danach sind die rosa gewandeten Mädels des AHTC/WAC an der Reihe, ein schönes Solo von Verena Slowiak bringt den Ausgleich.

Nach der Pause ein zunächst unverändertes Bild, allerdings wird AHTC/WAC stärker und erzielt durch Victoria Faas die Führung zum 2:1. Danach geht etwas mehr nach vorne bei den HC Wien Mädels. Eine wunderbare Kombination über zwei, drei Stationen, der Ball kommt zu #45 Rafaela Rubas, die zum Tor zieht, aber auch die besser postierte #3 Elena Heller sieht, scharfe Hereingabe an die lange Stange, Elena läuft präzise mit, elegantes direktes Abtropfen – ganz knapp daneben. Schade, das wäre wohl das Tor des Spiels geworden. Danach geht nicht mehr viel zusammen, es bleibt beim 1:2 aus Sicht der HC Wien Mädels. Fazit: Das wird nächste Woche jedenfalls ein hartes Stück Arbeit, die Unterzahl macht sich halt in wichtigen Situationen doch bemerkbar. Alle hoffen auf die Rückkehr von #26 Juli Posada-Gomez. Jedenfalls aber gilt: In dieser Woche noch gut arbeiten und dann gegen AHTC/WAC mit Zuversicht und Freude ins Spiel – 13.30 am Samstag ist, wie das Spiel gegen Post zeigte, ja eine gute Zeit für eine gute Leistung.

Wolfgang Mayrhofer

13. 6. 2009 HC Wien - Post SV 3:2 (3:0)
Manchmal wachsen Bäume auch in den Himmel

Nach dem 2:5 in der Vorwoche erneut gegen Post und auf Grund der Verletzung von #26 Juli Posada-Gomez erneut in Unterzahl – das verhieß trotz der guten Leistung in der Vorwoche allenfalls eine gute Leistung, aber keinen zählbaren Erfolg, richtig? Falsch! Zum Glück aber falsch nicht wegen einer schlechten Leistung, sondern weil ENDLICH die in Halle und Feld bisher dominierenden Postlerinnen nach gutem Spiel mit 3:2 besiegt wurden. Aber der Reihe nach. Wieder mit der nach einer Studienreise zurückgekehrten #3 Elena Heller war die Unterzahl auf minus 1 reduziert und die Mädels begannen sehr diszipliniert. Räume dicht gemacht, gutes Zweikampfverhalten und immer wieder Ansätze zu gefährlichem Konterspiel zeigten bereits in den ersten Minuten, dass an diesem Tag etwas ‚drin‘ war. Die ersten Ecken für Post brachten nichts ein und dann folgte ein lupenreiner Hattrick – 3 Tore der gleichen Spielerin in einer Halbzeit. #45 Rafaela Rubas, nicht umsonst Führende der U14w-Torschützenliste, profitierte von einer guten Mannschaftsleistung und ihrer an diesem Tag glänzenden Spiellaune und brachte die HC Wien Mädels zum sichtlichen Verdruss der sieggewohnten Postlerinnen mit 3:0 in Front. Damit ging es dann auch in die Pause – eine gute Basis für die zweite Halbzeit, aber erst die sprichwörtliche ‚halbe Miete‘.

Nach der Pause mehr Druck des SV Post und dazu noch für rd. 10 Minuten eine weitere Schwächung durch das Ausscheiden der plötzlich nasenblutenden #20 Vroni Müller führten in der Folge zu einem einseitigen Spiel auf das Tor des HC Wien. Torfrau #1 Stella van Rahden zog zwar alle Register ihres immer größer werdenden Könnens, aber auch die waren vergebens bei zwei Toren von Verena Scherz und Lisa Steyrer. Danach kam Vroni wieder zurück und es folgte ein aufopferungsvoller Kampf der Mädels vom HC Wien mit der einen oder anderen Konterchance. Schlussendlich wurde hinten das Tor sauber gehalten und mit dem Schlusspfiff stand der erste Sieg gegen Post in dieser Saison ebenso fest wie Platz 2 im Grunddurchgang. Wohl noch wichtiger: Die Mädels haben erlebt, dass im Final Four was gehen könnte, wenn alles gut läuft und jede 110% an Laufbereitschaft, Kampfgeist und kühlem Kopf bringt. Ob #26 Juli bis zum Final Four fit ist, bleibt abzuwarten und in Unterzahl sind die Mädels auf dem Papier Außenseiter – aber: noch eine Woche ‚Feintuning‘ und dann rausgehen auf den Platz, selbstbewusst auftreten und Freude am Spiel haben. Der Rest kommt von alleine.

Wolfgang Mayrhofer

6.+7. Juni 2009 Doppelwochenende in Unterzahl

Dieses Wochenende warteten auf die HCW-Mädls gleich 2 Spiele, noch dazu mit ungünstigen Vorzeichen: Durch den Ausfall von Elena (Sprachreise) war bereits vorab klar, dass wir beide Spiele in Unterzahl bestreiten müssen.

Neudorf – HC Wien 0:7 (0:4)
Gegen Neudorf, auf die wir zum ersten Mal in dieser Saison treffen (im Herbst konnte Neudorf nicht antreten), beginnt die gesamte Mannschaft konzentriert und zeigt sich in Spiellaune. Voller Selbstvertrauen kommen wir – trotz Unterzahl – durch schöne Spielzüge und teils auch Einzelaktionen immer wieder gefährlich in den gegnerischen Schusskreis, dort klappt heute auch die Chancenverwertung. Vor allem Leni zeigt bei ihrem ersten Einsatz im Sturm mit 4 Treffern ihre Torgefährlichkeit. Die restlichen Tore steuern Ela (2x) und Juli (1x) bei, eine geniale argentinische Rückhand von Kati – die eigentlich als Querpass gedacht war – trifft leider nur die Innenstange und springt anschließend wieder aus dem Tor heraus.
Jede einzelne Spielerin befindet sich heute in sehr guter Form, lediglich das defensive Zweikampfverhalten passt noch nicht und teilweise wurde zu eigensinnig gespielt. Hier kam es zu einigen brenzligen Situation, die aber Stella – deren Leistung überragend war – allesamt entschärfen konnte.
Generell kontrollierten wir trotz Unterzahl – ab Mitte der zweiten Halbzeit sogar nur mehr mit 6 Feldspielerinnen (statt 8) – das Spiel über weite Strecken, das Ergebnis ist auch in dieser Höhe verdient. Leider verletzte sich Juli gegen Mitte der zweiten Halbzeit unglücklich und fällt mit einem tiefen Cut am Knie (5-6 Stiche!) für die nächsten Spiele aus. Auch auf diesem Wege nochmals gute Besserung!

Post SV – HC Wien 5:2 (3:0)
Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer erwartete sich vor dem Spiel – ohne 2 wichtige Spielerinnen, daher gleich mit 2 in Unterzahl, also 6 gegen 8 Feldspielerinnen – wohl niemand ernsthaft einen Punktegewinn. Dass dieser aber auf Grund der Leistung durchaus möglich gewesen wäre, zeigt, wie stark sich die Mannschaft entwickelt hat.
Die Mädchen beginnen von Anfang an konzentriert und diszipliniert, sodass die numerische Unterlegenheit kaum zur Geltung kommt. Zu Beginn haben wir sogar die besseren Chancen, können diese jedoch nicht nutzen. Post spielt relativ konzeptlos (mit 2 Spielerinnen in Überzahl zu spielen ist vermutlich in etwa so ungewohnt wie mit 2 Unterzahl) und wird eigentlich nur nach Einzelaktionen der besten Spielerin, Lisa Steyrer, gefährlich. Bezeichnend, dass diese alle 5 Gegentore erzielt, 4 davon aus dem Spiel und 1 aus einer kurzen Ecke. Hier wurden die Schwächen im defensiven Zweikampf schonungslos aufgezeigt, auch die Deckungsarbeit war nicht immer perfekt und Stella hält zwar auf der Linie hervorragend, muss aber das Herausgehen noch trainieren – das war es aber auch schon was die Schwächen am heutigen Tag angeht. Ansonsten spielten unsere Mädls trotz numerischer Unterlegenheit (somit klarerweise auch ohne Tausch) mutig mit und versteckten sich nicht. Teils schöne, schnell gespielte Angriffe führten in der zweiten Halbzeit sogar zu 2 Toren, sodass die zweite Halbzeit unentschieden ausgeht – und das, obwohl wir konditionell durch die Unterzahl sicher stärker gefordert waren als der Gegner. Ausschlaggebend für die Niederlage waren somit (natürlich neben dem Ausfall von Elena und Juli) vor allem einige Aussetzer (Deckungsfehler, schlechtes Attackieren) in der ersten Halbzeit.
In voller Besetzung wäre ein Sieg gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten mit der heutigen Leistung ohne weiteres möglich gewesen. Bleibt zu hoffen, dass bis zum Final4 erfolgreich an den Schwächen gearbeitet werden kann und wir dort wieder vollzählig sind – dann ist der Mannschaft alles zuzutrauen. Für die heutige Leistung gebührt der gesamten Mannschaft, die mit 7 Spielerinnen gegen 9 mithalten konnte, jedenfalls gehöriger Respekt. Sogar eine Mutter einer Gegenspielerin ließ es sich nicht nehmen, der Mannschaft nach Schlusspfiff zu der gezeigten Leistung zu gratulieren, das kommt nicht allzu oft vor und sagt eigentlich mehr als ausführliche Spielberichte etc…
Gratulation zu diesem tollen Wochenende Mädls, weiter so!

Börni Handel-Mazzetti

2. 5. 2009 HC Wien - Arminen 0:2 (0:1)
Nullnummer – oder: die Abenteuer sind im Kopf?

Nach dem Sieg gegen Wels dann die nächste Aufgabe der U14 weiblich gegen die ‚dunkle Macht‘, die Mädels von Arminen. Der Auftakt war durchaus verheißungsvoll. Angriff um Angriff auf das Tor der Arminen, Großchance nach Großchance, aber leider kein einziger Treffer. #26 Juliana Posada-Gomez und #88 Katharina Mayrhofer vergaben jeweils in höchst aussichtsreicher Position. Lange Zeit gab es keinerlei Gefahr für das Tor des HC Wien. Dann ein Konter der Arminen, Torfrau #1 Stella van Rahden läuft zwar gut heraus, kann aber mit ihrer Parade nicht verhindern, dass der Ball unter ihr ins Tor geht. Ein 0:1, das den Spielverlauf bis dorthin völlig auf den Kopf stellte. Bis zur Pause dann wenig Produktives von den Mädels, die sichtlich irritiert eher mit Einzelaktionen versuchten, den Ausgleich zu erzielen. In der Pause dann wohl eine taktische Umstellung, die Mädels kamen mit anderer Aufstellung aufs Feld und versuchten mehr zu kombinieren, aber die Arminen waren mit guter Deckung und deutlich mehr Laufarbeit immer zur Stelle, wenn es brenzlig wurde. Umgekehrt gab es deutlich mehr Angriffe der Arminen in dieser zweiten Hälfte, einige Strafecken gegen den HC Wien wurde aber gut entschärft. Dann ein Foul außerhalb des Schusskreises, Freischlag für Arminen, der scharf hereingegebene Ball wurde von Ursi Tunkowitsch direkt ins Tor verlängert, 0:2. Danach ging trotz einer neuerlichen Umstellung und halbwegs beherzter Schlussoffensive wenig zusammen, es blieb beim 0:2. Insgesamt wohl enttäuschend, aber vielleicht ein guter Weckruf für die U14 Spiele im Juni, wenn es gegen Wr. Neudorf, Post und AHTC/WAC geht.

Wolfgang Mayrhofer

1. 5. 2009 HC Wien - HC Wels 4:1 (1:0 )
Ein guter Auftakt ins Frühjahr

Tag der Arbeit am 1. Mai auch für die U14-Mädels – um 11.00 im Hockeystadion gegen die Mädchen aus Wels, bekanntermaßen ein sowohl verbal als auch körperlich ein durchaus rustikaler Gegner. Die Rechnung aus dem Hallen-Final-Four war ebenfalls noch offen, das verhieß ein durchaus interessantes Spiel. HC Wien ohne Austausch, aber da die Welserinnen nur mit 7+1 auftraten, war das mehr als wettgemacht. Von Beginn an ein recht druckvolles Spiel der Mädels, aber im Angriff war trotz stürmischer äußerer Bedingungen ein bisschen eine Flaute. Schließlich nahm sich unsere #3, Elena Heller, ein Herz und stellt auf 1:0 – Jet Lag nach einem Neuseelandaufenthalt hin, Ankunft erst um 23 Uhr des Vortags her. Vor der Pause ging dann nicht mehr viel zusammen. Nach der Pause änderte sich zumindest in den ersten 10 Minuten die Spielcharakteristik ein wenig. Die Welserinnen, läuferisch nicht gerade die stärksten, versuchten es mit hohen Bällen nach vorne und eine Zeit lang schien es so, also ob das Spiel kippen könnte. Aber dann wurde es trotz allem noch eine Recht klare Sache. Weitere Tore von #32 Kati Müller, #26 Juli Posada-Gomez und #45 Ela Rubas nach zum Teil schönem Spiel führten zum 4:0 und der Hoffnung auf ein Shutout für Torfrau #1 Stella van Rahden. Aber gleichsam mit dem Schlusspfiff noch eine Unachtsamkeit in der Abwehr und das Ehrentor für die Welserinnen. Trotzdem: Alles in allem eine gute Leistung und ein schöner Auftakt für die Frühjahrsrunde.

Wolfgang Mayrhofer