|
14. 6. 2009 AHTC/WAC - HC Wien 2:1 (1:1)
Ein hartes Stück Arbeit
Nach dem 3:2 gegen die Postlerinnen gleich am Tag darauf
AHTC/WAC, gleichsam die Generalprobe für die gleiche
Paarung in der nächsten Woche beim Final Four. Mit viel
Selbstbewusstsein traten die Mädels wiederum in
minus 1 Unterzahl an. In der ersten Halbzeit wogte
das Spiel hin und her, insbesondere #20 Vroni Müller
brachte viel Dynamik auf der rechten Seite. Dann eine sehenswerte
Zusammenarbeit zwischen #32 Kathi Müller und #6 Leni
Breitenegger. Toller langer Ball von Kathi zu Leni, die wiederum
halb zieht es sie, halb drängt man sie
nach links außen geht und den Ball aus spitzem Winkel
herrlich argentinisch im gegnerischen Tor unterbringt
1:0. Danach sind die rosa gewandeten Mädels des AHTC/WAC
an der Reihe, ein schönes Solo von Verena Slowiak bringt
den Ausgleich.
Nach der Pause ein zunächst unverändertes Bild,
allerdings wird AHTC/WAC stärker und erzielt durch Victoria
Faas die Führung zum 2:1. Danach geht etwas mehr nach
vorne bei den HC Wien Mädels. Eine wunderbare Kombination
über zwei, drei Stationen, der Ball kommt zu #45 Rafaela
Rubas, die zum Tor zieht, aber auch die besser postierte #3
Elena Heller sieht, scharfe Hereingabe an die lange Stange,
Elena läuft präzise mit, elegantes direktes Abtropfen
ganz knapp daneben. Schade, das wäre wohl das
Tor des Spiels geworden. Danach geht nicht mehr viel zusammen,
es bleibt beim 1:2 aus Sicht der HC Wien Mädels. Fazit:
Das wird nächste Woche jedenfalls ein hartes Stück
Arbeit, die Unterzahl macht sich halt in wichtigen Situationen
doch bemerkbar. Alle hoffen auf die Rückkehr von #26
Juli Posada-Gomez. Jedenfalls aber gilt: In dieser Woche noch
gut arbeiten und dann gegen AHTC/WAC mit Zuversicht und Freude
ins Spiel 13.30 am Samstag ist, wie das Spiel gegen
Post zeigte, ja eine gute Zeit für eine gute Leistung.
Wolfgang Mayrhofer
13. 6. 2009 HC Wien - Post SV 3:2 (3:0)
Manchmal wachsen Bäume auch in den Himmel
Nach dem 2:5 in der Vorwoche erneut gegen Post und auf Grund
der Verletzung von #26 Juli Posada-Gomez erneut in Unterzahl
das verhieß trotz der guten Leistung in der Vorwoche
allenfalls eine gute Leistung, aber keinen zählbaren
Erfolg, richtig? Falsch! Zum Glück aber falsch nicht
wegen einer schlechten Leistung, sondern weil ENDLICH die
in Halle und Feld bisher dominierenden Postlerinnen nach gutem
Spiel mit 3:2 besiegt wurden. Aber der Reihe nach. Wieder
mit der nach einer Studienreise zurückgekehrten #3 Elena
Heller war die Unterzahl auf minus 1 reduziert und die Mädels
begannen sehr diszipliniert. Räume dicht gemacht, gutes
Zweikampfverhalten und immer wieder Ansätze zu gefährlichem
Konterspiel zeigten bereits in den ersten Minuten, dass an
diesem Tag etwas drin war. Die ersten Ecken für
Post brachten nichts ein und dann folgte ein lupenreiner Hattrick
3 Tore der gleichen Spielerin in einer Halbzeit. #45
Rafaela Rubas, nicht umsonst Führende der U14w-Torschützenliste,
profitierte von einer guten Mannschaftsleistung und ihrer
an diesem Tag glänzenden Spiellaune und brachte die HC
Wien Mädels zum sichtlichen Verdruss der sieggewohnten
Postlerinnen mit 3:0 in Front. Damit ging es dann auch in
die Pause eine gute Basis für die zweite Halbzeit,
aber erst die sprichwörtliche halbe Miete.
Nach der Pause mehr Druck des SV Post und dazu noch für
rd. 10 Minuten eine weitere Schwächung durch das Ausscheiden
der plötzlich nasenblutenden #20 Vroni Müller führten
in der Folge zu einem einseitigen Spiel auf das Tor des HC
Wien. Torfrau #1 Stella van Rahden zog zwar alle Register
ihres immer größer werdenden Könnens, aber
auch die waren vergebens bei zwei Toren von Verena Scherz
und Lisa Steyrer. Danach kam Vroni wieder zurück und
es folgte ein aufopferungsvoller Kampf der Mädels vom
HC Wien mit der einen oder anderen Konterchance. Schlussendlich
wurde hinten das Tor sauber gehalten und mit dem Schlusspfiff
stand der erste Sieg gegen Post in dieser Saison ebenso fest
wie Platz 2 im Grunddurchgang. Wohl noch wichtiger: Die Mädels
haben erlebt, dass im Final Four was gehen könnte, wenn
alles gut läuft und jede 110% an Laufbereitschaft, Kampfgeist
und kühlem Kopf bringt. Ob #26 Juli bis zum Final Four
fit ist, bleibt abzuwarten und in Unterzahl sind die Mädels
auf dem Papier Außenseiter aber: noch eine Woche
Feintuning und dann rausgehen auf den Platz, selbstbewusst
auftreten und Freude am Spiel haben. Der Rest kommt von alleine.
Wolfgang Mayrhofer
6.+7. Juni 2009 Doppelwochenende in Unterzahl
Dieses Wochenende warteten auf die HCW-Mädls gleich
2 Spiele, noch dazu mit ungünstigen Vorzeichen: Durch
den Ausfall von Elena (Sprachreise) war bereits vorab klar,
dass wir beide Spiele in Unterzahl bestreiten müssen.
Neudorf HC Wien 0:7 (0:4)
Gegen Neudorf, auf die wir zum ersten Mal in dieser Saison
treffen (im Herbst konnte Neudorf nicht antreten), beginnt
die gesamte Mannschaft konzentriert und zeigt sich in Spiellaune.
Voller Selbstvertrauen kommen wir trotz Unterzahl
durch schöne Spielzüge und teils auch Einzelaktionen
immer wieder gefährlich in den gegnerischen Schusskreis,
dort klappt heute auch die Chancenverwertung. Vor allem Leni
zeigt bei ihrem ersten Einsatz im Sturm mit 4 Treffern ihre
Torgefährlichkeit. Die restlichen Tore steuern Ela (2x)
und Juli (1x) bei, eine geniale argentinische Rückhand
von Kati die eigentlich als Querpass gedacht war
trifft leider nur die Innenstange und springt anschließend
wieder aus dem Tor heraus.
Jede einzelne Spielerin befindet sich heute in sehr guter
Form, lediglich das defensive Zweikampfverhalten passt noch
nicht und teilweise wurde zu eigensinnig gespielt. Hier kam
es zu einigen brenzligen Situation, die aber Stella
deren Leistung überragend war allesamt entschärfen
konnte.
Generell kontrollierten wir trotz Unterzahl ab Mitte
der zweiten Halbzeit sogar nur mehr mit 6 Feldspielerinnen
(statt 8) das Spiel über weite Strecken, das Ergebnis
ist auch in dieser Höhe verdient. Leider verletzte sich
Juli gegen Mitte der zweiten Halbzeit unglücklich und
fällt mit einem tiefen Cut am Knie (5-6 Stiche!) für
die nächsten Spiele aus. Auch auf diesem Wege nochmals
gute Besserung!
Post SV HC Wien 5:2 (3:0)
Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer erwartete
sich vor dem Spiel ohne 2 wichtige Spielerinnen, daher
gleich mit 2 in Unterzahl, also 6 gegen 8 Feldspielerinnen
wohl niemand ernsthaft einen Punktegewinn. Dass dieser
aber auf Grund der Leistung durchaus möglich gewesen
wäre, zeigt, wie stark sich die Mannschaft entwickelt
hat.
Die Mädchen beginnen von Anfang an konzentriert und diszipliniert,
sodass die numerische Unterlegenheit kaum zur Geltung kommt.
Zu Beginn haben wir sogar die besseren Chancen, können
diese jedoch nicht nutzen. Post spielt relativ konzeptlos
(mit 2 Spielerinnen in Überzahl zu spielen ist vermutlich
in etwa so ungewohnt wie mit 2 Unterzahl) und wird eigentlich
nur nach Einzelaktionen der besten Spielerin, Lisa Steyrer,
gefährlich. Bezeichnend, dass diese alle 5 Gegentore
erzielt, 4 davon aus dem Spiel und 1 aus einer kurzen Ecke.
Hier wurden die Schwächen im defensiven Zweikampf schonungslos
aufgezeigt, auch die Deckungsarbeit war nicht immer perfekt
und Stella hält zwar auf der Linie hervorragend, muss
aber das Herausgehen noch trainieren das war es aber
auch schon was die Schwächen am heutigen Tag angeht.
Ansonsten spielten unsere Mädls trotz numerischer Unterlegenheit
(somit klarerweise auch ohne Tausch) mutig mit und versteckten
sich nicht. Teils schöne, schnell gespielte Angriffe
führten in der zweiten Halbzeit sogar zu 2 Toren, sodass
die zweite Halbzeit unentschieden ausgeht und das,
obwohl wir konditionell durch die Unterzahl sicher stärker
gefordert waren als der Gegner. Ausschlaggebend für die
Niederlage waren somit (natürlich neben dem Ausfall von
Elena und Juli) vor allem einige Aussetzer (Deckungsfehler,
schlechtes Attackieren) in der ersten Halbzeit.
In voller Besetzung wäre ein Sieg gegen den ungeschlagenen
Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten mit der heutigen
Leistung ohne weiteres möglich gewesen. Bleibt zu hoffen,
dass bis zum Final4 erfolgreich an den Schwächen gearbeitet
werden kann und wir dort wieder vollzählig sind
dann ist der Mannschaft alles zuzutrauen. Für die heutige
Leistung gebührt der gesamten Mannschaft, die mit 7 Spielerinnen
gegen 9 mithalten konnte, jedenfalls gehöriger Respekt.
Sogar eine Mutter einer Gegenspielerin ließ es sich
nicht nehmen, der Mannschaft nach Schlusspfiff zu der gezeigten
Leistung zu gratulieren, das kommt nicht allzu oft vor und
sagt eigentlich mehr als ausführliche Spielberichte etc
Gratulation zu diesem tollen Wochenende Mädls, weiter
so!
Börni Handel-Mazzetti
2. 5. 2009 HC Wien - Arminen 0:2 (0:1)
Nullnummer oder: die Abenteuer sind im Kopf?
Nach dem Sieg gegen Wels dann die nächste Aufgabe der
U14 weiblich gegen die dunkle Macht, die Mädels
von Arminen. Der Auftakt war durchaus verheißungsvoll.
Angriff um Angriff auf das Tor der Arminen, Großchance
nach Großchance, aber leider kein einziger Treffer.
#26 Juliana Posada-Gomez und #88 Katharina Mayrhofer vergaben
jeweils in höchst aussichtsreicher Position. Lange Zeit
gab es keinerlei Gefahr für das Tor des HC Wien. Dann
ein Konter der Arminen, Torfrau #1 Stella van Rahden läuft
zwar gut heraus, kann aber mit ihrer Parade nicht verhindern,
dass der Ball unter ihr ins Tor geht. Ein 0:1, das den Spielverlauf
bis dorthin völlig auf den Kopf stellte. Bis zur Pause
dann wenig Produktives von den Mädels, die sichtlich
irritiert eher mit Einzelaktionen versuchten, den Ausgleich
zu erzielen. In der Pause dann wohl eine taktische Umstellung,
die Mädels kamen mit anderer Aufstellung aufs Feld und
versuchten mehr zu kombinieren, aber die Arminen waren mit
guter Deckung und deutlich mehr Laufarbeit immer zur Stelle,
wenn es brenzlig wurde. Umgekehrt gab es deutlich mehr Angriffe
der Arminen in dieser zweiten Hälfte, einige Strafecken
gegen den HC Wien wurde aber gut entschärft. Dann ein
Foul außerhalb des Schusskreises, Freischlag für
Arminen, der scharf hereingegebene Ball wurde von Ursi Tunkowitsch
direkt ins Tor verlängert, 0:2. Danach ging trotz einer
neuerlichen Umstellung und halbwegs beherzter Schlussoffensive
wenig zusammen, es blieb beim 0:2. Insgesamt wohl enttäuschend,
aber vielleicht ein guter Weckruf für die U14 Spiele
im Juni, wenn es gegen Wr. Neudorf, Post und AHTC/WAC geht.
Wolfgang Mayrhofer
1. 5. 2009 HC Wien - HC Wels 4:1 (1:0 )
Ein guter Auftakt ins Frühjahr
Tag der Arbeit am 1. Mai auch für die U14-Mädels
um 11.00 im Hockeystadion gegen die Mädchen aus
Wels, bekanntermaßen ein sowohl verbal als auch körperlich
ein durchaus rustikaler Gegner. Die Rechnung aus dem Hallen-Final-Four
war ebenfalls noch offen, das verhieß ein durchaus interessantes
Spiel. HC Wien ohne Austausch, aber da die Welserinnen nur
mit 7+1 auftraten, war das mehr als wettgemacht. Von Beginn
an ein recht druckvolles Spiel der Mädels, aber im Angriff
war trotz stürmischer äußerer Bedingungen
ein bisschen eine Flaute. Schließlich nahm sich unsere
#3, Elena Heller, ein Herz und stellt auf 1:0 Jet Lag
nach einem Neuseelandaufenthalt hin, Ankunft erst um 23 Uhr
des Vortags her. Vor der Pause ging dann nicht mehr viel zusammen.
Nach der Pause änderte sich zumindest in den ersten 10
Minuten die Spielcharakteristik ein wenig. Die Welserinnen,
läuferisch nicht gerade die stärksten, versuchten
es mit hohen Bällen nach vorne und eine Zeit lang schien
es so, also ob das Spiel kippen könnte. Aber dann wurde
es trotz allem noch eine Recht klare Sache. Weitere Tore von
#32 Kati Müller, #26 Juli Posada-Gomez und #45 Ela Rubas
nach zum Teil schönem Spiel führten zum 4:0 und
der Hoffnung auf ein Shutout für Torfrau #1 Stella van
Rahden. Aber gleichsam mit dem Schlusspfiff noch eine Unachtsamkeit
in der Abwehr und das Ehrentor für die Welserinnen. Trotzdem:
Alles in allem eine gute Leistung und ein schöner Auftakt
für die Frühjahrsrunde.
Wolfgang Mayrhofer |