| Mädchen - Halle 2005/2006 |
5.3.2006 - U14w Halbfinale HC Wien - SV Arminen 0:4 (0:1)
Im leider letzten Spiel der Hallensaison muss sich die U14w
dem späteren Meister Arminen mit 0:4 geschlagen geben.
Dieses doch recht deutliche Ergebnis spiegelt jedoch nicht
den Spielverlauf wider.
Auch wenn die Mannschaft heute sicher nicht die bestmögliche
Leistung gebracht hat, und die Arminen insgesamt doch etwas
(minimal) besser waren, konnten wir doch sehr gut mithalten.
Wir erwischten den besseren Start, in den ersten 10 Minuten
sind wir die spielbestimmende Mannschaft und vergeben einige
gute, darunter auch eine 100%ige Chance.
Dann gelingt den Arminen aus einer kurzen Ecke die vermeidbare
Führung, beide Mannschaften spielen nun bis zur Pause
gleichwertig.
Danach spielt die Mannschaft weiterhin stark, allerdings werden
schon wieder zahlreiche Chancen und Ecken vergeben. Stattdessen
gelingt den Arminen das 2:0, nachdem wir im Sturm den Ball
verlieren dribbelt die gegnerische Spielmacherin im Alleingang
die komplette Mannschaft inkl. Torfrau aus und schiebt den
Ball ins leere Tor. So ein Tor darf man nicht bekommen!
Nachdem wir nun etwas mehr Druck nach vorne machen, fällt
knapp darauf aus einem schön gespielten Konter das 3:0
für Arminen, das 4:0 resultiert 2 Minuten vor Schluss
aus einer kurzen Ecke.
Schade, diese Niederlage war (vor allem in dieser Höhe)
nicht notwendig und auch nicht verdient. Auch wenn die Leistung
der Mannschaft alles andere als schlecht war, wäre eine
deutliche Steigerung möglich gewesen. Doch auch so konnten
wir den Arminen Paroli bieten, der Unterschied lag lediglich
in der Chancenverwertung. Während die Arminen Konter
routiniert abschließen und auch aus Ecken recht gefährlich
sind (2 Tore aus 4 od. 5 Ecken), gelingt es uns einfach nicht,
den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Neben einigen
guten Möglichkeiten wurden 3 100%ige und (trotz Zusatztrainings
)
5 kurze Ecken vergeben, teilweise fehlte auch das nötige
Glück.
Außerdem war das Spiel nach vorne phasenweise zu Ideenlos
und durchschaubar, es fehlten sowohl Kreativität als
auch Durchsetzungsvermögen. Die Stürmerinnen verstecken
sich noch viel zu oft hinter den Gegnern und sind so meist
nur schwer anspielbar.
Dennoch darf man diese Niederlage jetzt nicht zu negativ bewerten.
Abgesehen von den oben genannten Punkten bot die Mannschaf
eine gute bis sehr gute Leistung und konnte mit dem späteren
Meister tadellos mithalten. Kampfgeist, Einsatz und (taktische)
Disziplin waren vorbildhaft. Das Zweikampfverhalten bietet,
abgesehen von wenigen Ausnahmen, auch kaum Anlass zu Kritik.
Man sollte auch nicht vergessen, dass viele Spielerinnen ihre
erste Hallensaison spielen, während bei Arminen die komplette
Mannschaft schon deutlich länger spielt. Diese Spielerinnen
haben alle, ohne Ausnahme, außerordentlich viel Talent
und haben sich bereits sehr gut in die Mannschaft integriert,
bald schon werden sie selbst in der Lage sein, Führungsrollen
zu übernehmen.
Die Mannschaft hat sehr viel Potential, wovon leider in einigen
Vorrundenspielen schon mehr gezeigt wurde als heute. Dennoch
war über die gesamte Saison eine deutliche Steigerung
zu sehen, leider bekamen das die zahlreichen Fans heute nur
teilweise zu sehen. Schon das Erreichen des Final4 war ein
großer Erfolg, die Spielerinnen hätten sich aber
sicherlich ein besseres Abschlussspiel verdient als dieses
unglückliche 0:4. Platz 4 ist aber auch nicht schlecht,
zu Beginn der Saison hätten nur wenige dieses Ergebnis
für möglich gehalten. Also - Gratulation zu einer
tollen Saison, leider konnten wir* im entscheidenden Moment
nicht die bestmögliche Leistung abrufen, zudem fehlte
auch noch das nötige Glück im Abschluss! Spielerisch
waren die Arminen wenn überhaupt nur minimal besser,
lediglich die Unterschiede in der Chancenauswertung begründen
die deutliche Niederlage.
Jetzt nur fleißig weitertrainieren, dann klappt es vielleicht
schon am Feld mit einem Sieg im Final4
Viel wichtiger als eventuelle Meistertitel ist aber die Tatsache,
dass diese Mannschaft sehr viel Teamgeist hat und alle mit
viel Spaß bei der Sache sind (meistens). So macht es
auch mir sehr viel Spaß, euch trainieren und coachen
zu dürfen.
* "Wir" ist hier absichtlich gewählt, leider
sind auch mir in diesem Spiel einige dumme Fehler unterlaufen
Dafür möchte ich mich bei euch, auch auf diesem
Weg, vielmals entschuldigen
Bernhard Handel-Mazzetti
29. 1. 2006 HC Wien - WAC/AHCT 4:3 (3:3)
Mit einem knappen 4:3 Sieg gegen WAC/AHTC sicheren sich die
Mädchen heute den überraschend souveränen Einzug
ins Final4 und werden dort am 4. März auf den ersten
der anderen Gruppe, SV Arminen, treffen.
Zum Spiel:
Wie schon im letzten Spiel gegen Wels beginnt die Mannschaft
relativ nervös und unsicher, durch schlechtes Zweikampfverhalten
spielt in den ersten Minuten fast nur der Gegner.
Bereits nach 3. Minuten können die Gegnerinnen durch
ein vermeidbares Tor 1:0 in Führung gehen, hier haben
einige "geschlafen".
Danach wird die Leistung langsam besser. Unsere erste Chance
wird noch vergeben, doch nur wenig später erkämpft
sich Julia im gegnerischen Kreis den Ball und erzielt den
Ausgleich - 1:1.
Dann Glück für uns: Nachdem WAC/AHTC durch einen
Eigenfehler (Schläger wieder mal nicht unten) zur ersten
Ecke kommt, wird das Eckentor zurecht aberkannt (innerhalb
gestoppt). Trotzdem geraten wir durch einen schweren Deckungsfehler
abermals in Rückstand, nachdem wir knapp zuvor selbst
eine gute Chance vergeben haben - 1:2.
Nach einigen Chancen auf beiden Seiten kann Lovisa einen Konter
erfolgreich zum 2:2 abschließen.
Doch auch diesmal können wir den Spielstand nicht lange
halten, nach weniger als einer Minute geht der Gegner durch
ein Traumtor abermals in Führung - 2:3.
Knapp vor der Pause, nachdem 2 Ecken vergeben wurden, gleicht
Lovisa (wieder durch einen Konter) zum 3:3 aus.
In der zweiten Halbzeit können sich die Mädchen,
auch dank lautstarker Unterstützung der Damenmannschaft,
neuerlich steigern. Nachdem in den ersten fünf Minuten
beide Mannschaften zu einigen Chancen kommen, bekommen wir
das Spiel langsam unter Kontrolle und sind die spielerisch
stärkere Mannschaft. Einige gefährliche Kontermöglichkeiten
können von Jasmin toll abgewehrt werden, umgekehrt sind
wir aber leider nicht in der Lage, unsere (zahlreichen) Chancen
zu nutzen.
Erst wenige Minuten vor Ende gelingt es Lisa B. mit ihrem
ersten Saisontor uns erstmalig in Führung zu bringen
- der neue Spielstand von 4:3 ist auch das Endergebnis, beide
Mannschaften vergeben noch je eine 100%ige Chance.
Fazit:
Generell ein gutes Spiel gegen einen starken Gegner.
Leider gibt es aber noch einiges, an dem wir arbeiten müssen.
Im Vergleich zum Match gegen Post war die heutige Leistung
nicht besonders
Noch immer verursachen wir in der Verteidigung zu viele Ecken
durch unnötige Kicks und Stockschläge. Fehlpässe
ermöglichen unseren Gegnern einfache Konter und Deckungsfehler
laden oft zum Tore-schießen ein. Außerdem ist
das Zweikampfverhalten gegen starke Spielerinnen, vor allem
in der Defensive, stark verbesserungswürdig, auch der
Spielaufbau wirkte heute irgendwie krampfhaft und selten sah
man Spielzüge wie z. B. gegen Post oder Wels.
Positiv hervorzuheben sind auf jeden Fall Kampfgeist und Nervenstärke.
Ganze drei Mal konnten Rückstände aufgeholt werden,
um im Endeffekt einen knappen, aber doch verdienten Sieg einzufahren.
Die Mannschaft hat sich im Vergleich zu Saisonbeginn schon
enorm verbessert, trotzdem sind noch große Steigerungen
möglich, in Bezug auf das heutige Match vor allem im
Kombinationsspiel und im defensiven Zweikampf sowie natürlich
bei Ecke.
Jedenfalls toll gekämpft und das erste Saisonziel, den
Einzug ins Final4, erreicht - Gratulation!
Nun gilt es noch fleißig zu trainieren! Der Halbfinalgegner
Arminen wird sicher nicht leicht zu besiegen, und falls wir
ins Finale kommen wartet dort mit einiger Sicherheit nochmal
Post/Neudorf. Mit dem heutigen Kampfgeist können wir
aber sicherlich jeden Gegner schlagen
Bernhard Handel-Mazzetti
22. 1. 2006 HC Wien - SHS Wels 7:5 (4:4)
Nach der sehr starken Leistung gegen Post/Neudorf sollten
wir mit unserem heutigen Gegner eigentlich keine Probleme
haben. Soviel zur Theorie
Egal, ob es an der ungewohnt langen Anreise lag oder ob wir
Wels eventuell unterschätzt haben, jedenfalls hatten
wir weit größere Schwierigkeiten als erwartet.
Wir starten relativ schwach und unkonzentriert, so dass die
Gegnerinnen von Beginn an viel Druck machen und zu zahlreichen
Chancen kommen, die jedoch anfangs alle abgewehrt werden können.
Durch einen schön gespielten Angriff gehen wir durch
Julia sogar 1:0 in Führung. Anschließend folgt
die schwächste Phase des Spiels. Die gegnerische Spielmacherin
dribbelt praktisch nach Belieben durch unsere Abwehr, das
Zweikampfverhalten in der Defensive ist katastrophal. Zusätzlich
ermöglichen wir den Welserinnen durch unnötige Fehlpässe
etliche Chancen. Somit geraten wir relativ schnell 1:3 in
Rückstand.
Nun fängt sich die Mannschaft langsam, durch gutes Kombinationsspiel
können wir einige Möglichkeiten erspielen, Lovisa
erzielt per Rückhandschlenzer das 2:3. Jetzt haben wir
das Spiel relativ gut im Griff, vergeben aber zu viele Chancen.
Dennoch kann Lisa W. mit ihrem ersten Saisontor ausgleichen,
3:3. Obwohl unsere Ecken heute überhaupt nicht funktionieren,
kann uns Emina (bei der 5. Ecke) durch einen abgefälschten
Schlenzer 4:3 in Führung bringen. Wels kommt knapp vor
der Pause zu einer Ecke und kann auf 4:4 ausgleichen.
Obwohl wir konzentriert beginnen und uns schnell einige gute
Chancen erarbeiten, geraten wir durch ein mehr als vermeidbares
Tor abermals in Rückstand, 4:5. Das Spiel verläuft
nun minutenlang auf eher niedrigem Niveau, keine der beiden
Mannschaften kann sich nennenswerte Chancen (abgesehen von
unseren Ecken, aber die funktionieren heute sowieso nicht
)
herausspielen. Erst nach einer kleinen Umstellung (Julia Mittelfeld,
Lovisa rechter Sturm) gelingt es uns, das Spiel noch umzudrehen.
Der Ausgleich gelingt ca. 10 Minuten vor Schluss, Lovisa schließt
ein Solo mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck ab.
Nur wenig später erzielt sie aus einem Konter das 6:5
und sichert den Sieg knapp vor Schluss nach einem Doppelpass
mit Emina durch ihr 4. Tor ab - Endstand 7:5, ein lupenreiner
Hattrick.
Fazit:
Im Vergleich zum Match gegen Post/Neudorf war das Spiel
heute sicherlich eher enttäuschend, es gibt jedoch auch
zahlreiche positive Aspekte.
Vor allem das Angriffsspiel funktioniert mittlerweile schon
sehr gut, wir kommen sowohl durch schöne Kombinationen
als auch durch gute Einzelaktionen zu zahlreichen Torchancen,
auch die Chancenverwertung wird immer besser (abgesehen von
Ecken). Auch Laufwege, Stellungsspiel und Spielverständnis
werden zunehmend besser.
Einsatz und Kampfgeist waren heute ebenfalls hervorragend,
wir konnten zwei Rückstände aufholen und wurden
generell im Lauf des Spiels immer besser.
Dennoch gibt es auch einiges, das heute nicht einmal annähernd
zufrieden stellend war. Besonderen Aufholbedarf gibt es bei
Ecken, ein Tor aus schätzungsweise 7 Ecken muss nicht
näher kommentiert werden
Auch das defensive Zweikampfverhalten war phasenweise katastrophal.
Es kann nicht sein, dass die (zugegebener Maßen sehr
gute) Spielmacherin des Gegners ohne scheinbare Anstrengung
durch 2, 3, 4 unserer Verteidiger durchgeht. So ist es auch
nicht weiter verwunderlich, dass sie heute alle 5 Gegentreffer
erzielte, 3 davon nach Einzelaktionen, 2 durch Ecken. Hier
besteht enormes Verbesserungspotential, gegen WAC/AHTC wird
in der Verteidigung eine Steigerung notwenig sein.
Dennoch ist die Mannschaft auf dem richtigen Weg, abgesehen
vom defensiven Zweikampf sind die momentanen Leistungen schon
schwer in Ordnung. Wenn es auch noch gelingt die Ecken zu
verbessern, ist diese Mannschaft sicherlich in der Lage jeden
Gegner zu schlagen.
Bernhard Handel-Mazzetti
15. Jänner 2006 HC Wien - Post SV 2:3 (1:0)
Nach dem 0:9 Debakel der letzten Begegnung war klar, dass
wir uns heute enorm steigern müssen, um gegen die starken
Postlerinnen auch nur halbwegs bestehen zu können.
Und eins vorweg: Es war die mit Abstand beste Leistung, die
diese Mannschaft bis jetzt gezeigt hat (und zwar nicht nur
in dieser Saison!).
Leider haben wir im Endeffekt unglücklich verloren, das
Spiel jedoch war erstklassig.
Wir beginnen sehr konzentriert und sind von Anfang an (überraschend)
die bessere Mannschaft. Durch gutes Kombinationsspiel entstehen
schöne Spielzüge, und wir kommen zu etlichen Chancen.
Während bei der 1. Ecke Emina (direkt) noch an der gegnerischen
Torfrau scheitert, kann uns Lovisa bei der 2. Ecke (Abgeber)
bereits nach wenigen Minuten in Führung bringen. Wir
machen weiterhin Druck und kommen noch zu einigen hochprozentigen
Torchancen, allerdings kann keine davon verwertet werden.
Ein Tor wurde uns wegen angeblich hohem Querpass, mehr als
strittig, aberkannt. Selbst wenn der Querpass wirklich hoch
war, wäre das Tor zu geben gewesen, da keine Gegnerin
in spielbarer Nähe war!
Post kommt aus dem Spiel heraus kaum zu Tormöglichkeiten,
sämtliche Ecken können von Jasmin abgewehrt werden.
Auch in der zweiten Hälfte spielt die Mannschaft sehr
gut, aus einem schönen Konter erzielt Julia das sehenswerte
2:0. Post wird langsam stärker, wir behalten allerdings
weiterhin die Oberhand und kommen oft in den gegnerischen
Schusskreis, leider funktionieren die Torschüsse aber
wie so oft nicht optimal. 10 Minuten vor Schluss lassen Konzentration
und Leistung plötzlich und ohne erkennbaren Grund nach,
die gesamte Mannschaft wird trotz Führung nervös.
Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass Post aus einem
unnötigen Eigenfehler in der Verteidigung zum Anschlusstreffer
kommt. Wir lassen nun durch technische Fehler und mangelnde
Konsequenz mehr Chancen zu. Durch einen schweren Deckungsfehler
kommt der Gegner aus einem Abschlag am Kreis zum Ausgleich.
Wenig später fällt auch das 3:2 für Post, im
Vorfeld dieses Tores wird ein Foul im gegnerischen Schusskreis
nicht mit Ecke geahndet, stattdessen lässt der Schiedsrichter
weiterspielen und Post schließt den Konter routiniert
ab.
Eine Minute vor Schluss gelingt der vorbildlich kämpfenden
Mannschaft noch der Ausgleich, allerdings wird auch dieses
Tor aberkannt. Wieder wegen angeblich hohem Querpass, es handelte
sich jedoch um einen von einer Verteidigerin abgefälschten
Torschuss, auch dieses Tor war regulär.
Fazit: Ein tolles Spiel, in dem wir 35 Minuten klar die bessere
Mannschaft waren. Das Zusammenspiel klappte hervorragend und
das Zweikampfverhalten war, sowohl defensiv als auch offensiv,
sehr gut. So mühelos und oft wie heute gelang es uns
bisher nie, in den gegnerischen Schusskreis zu gelangen. Und
aus dem Spiel heraus dermaßen wenige Torchancen zuzulassen,
ist gegen Post vermutlich auch noch nicht vielen Mannschaften
gelungen. Auch am Stellungsspiel gibt es wenig auszusetzen.
Schade nur, dass wir es immer noch nicht schaffen, über
die gesamte Spielzeit hinweg konzentriert zu spielen und konsequent
die bestmögliche Leistung zu bringen
In wenig mehr
als 5 Minuten machen wir uns durch dumme Eigenfehler die mehr
als verdiente Führung, die Arbeit von über 30 Minuten,
selbst zu Nichte.
Auch das Schusskreisverhalten lässt noch stark zu wünschen
übrig, zahlreiche 100%ige Chancen wurden durch leichte,
unplatzierte Schüsse leichtfertig vergeben. Zum Zeitpunkt
des Anschlusstreffers hätten wir problemlos 5:0 führen
können
Die schwachen Schiedsrichter machten zwar hüben wie
drüben schwere Fehler, die entscheidenden Pfiffe waren
jedoch sicher nicht zu unseren Gunsten. Nicht nur, dass uns
zwei vermutlich reguläre Treffer aberkannt wurden, auch
für das Post-Siegestor können wir uns bei den Unparteiischen
bedanken...
Trotz des vielen Pechs wäre ein Sieg heute aber auch
aus eigener Kraft locker möglich gewesen. Wenn wir es
in Zukunft schaffen, schärfere Schüsse aufs bzw.
ins gegnerische Tor zu bringen und über die gesamte Spieldauer
von 40 Minuten hinten konzentriert und sicher zu spielen,
ist im Final4 (sollten wir es erreichen
) sicher alles
möglich.
Gratulation der gesamten Mannschaft zur heute gezeigten Leistung,
ihr wart um Klassen besser als in sämtlichen vorangegangenen
Spielen. Macht weiter so, beim nächsten Mal wird's klappen!
Bernhard Handel-Mazzetti
18. 12. 2005 HC Wien - HC Wels 4:1 (2:1)
Diesmal - gegen den (im Vergleich zum gestrigen Gegner Post)
deutlich schwächeren Gegner Wels - nahmen wir uns vor,
zu zeigen, was wir können. Da aber wieder drei Spielerinnen
fehlten, hatten wir doch mehr Probleme als erwartet.
Anfangs gingen wir nach einem schönen Schuss von Emina
1:0 in Führung. Ein weiteres Tor fiel durch Lovisa. In
der Halbzeit stand es erbärmlicher Weise nur 2:1.
Obwohl Börni uns vorgegeben hatte, deutlich zu gewinnen,
konnten wir das leider nicht in die Tat umsetzen. Ohne unsere
tolle Torfrau Jasmin, die wirklich immer topfit ist, hätten
wir sogar weit mehr Gegentore erhalten können.
Sarah, Lisa W. und Isi zeigten auch in diesem Spiel Kampfgeist
und bewahrten die Mannschaft vor unnötigen Angriffen
- Danke für die geopferten blauen Flecken Lisa ;)
Amina und Nina zeigten in der Verteidigung was sie drauf haben.
By Emina und Lovisa
Ergänzung vom Coach: Emina und Lovisa wurden ihren Rollen
als Führungsspielerinnen heute vollends gerecht und erzielten
je 2 schöne Tore. Sie konnten einen sehr großen Teil
ihrer Zweikämpfe gewinnen und übernahmen im Gegensatz
zum gestrigen Spiel endlich die nötige Verantwortung innerhalb
der Mannschaft.
Obwohl wir uns gegen Wels nicht so deutlich wie gewollt durchsetzen
konnten, war das Spiel im Großen und Ganzen gut, da jede
Spielerin ihren Beitrag geleistet hat und wir in der Verteidigung
recht sicher waren. Das Spiel nach vorne muss aber noch verbessert
werden.
17 .12. 2005 HC Wien - Post SV 0:9 (0:5)
An Amina's 14tem Geburtstag hatten wir eines unserer wichtigsten
Spiele. Da uns aber 2 wichtige Spielerinnen fehlten, gingen
wir schon recht unmotiviert ins Spiel.
Es dauerte nicht lange, da bekamen wir auch schon die ersten
2 Tore. Unser Kampfgeist war mittlerweile völlig hinüber,
deshalb war es auch nicht weiter überraschend dass es
in der Halbzeit 5:0 stand.
Nach einer kleinen Aufstellungsänderung (Lovisa und Sarah
Sturm, Emina Mitte, Amina und Nina Verteidigung) und einer
aufbauenden Rede von unserem Coach schöpften wir neuen
Mut. Dies zeigte sich in den ersten 5, vielleicht auch 7 Minuten,
in denen wir sogar besser waren als Post. Trotzdem gelang
es uns leider nicht, ein Tor zu erzielen. Danach schwächte
unsere Leistung jedoch wieder ab und es fielen erneut Gegentore.
Wir hatten weder genug Kampfgeist noch Motivation, somit ging
das Spiel 0:9 aus.
Als beste Spielerin wurde diesmal ziemlich eindeutig Sarah
gewählt. Wir finden sie hat es sich verdient, denn sie
zeigte den nötigen Einsatz, der dem Rest der Mannschaft
heute leider fehlte.
Fazit: Im Großen und Ganzen ein erniedrigendes und enttäuschendes
Spiel. Wir merkten zwar, dass Börni von unserer bescheidenen
Leistung recht enttäuscht war, schafften es jedoch nicht,
das Spiel umzudrehen.
Das nächste Mal werden wir zeigen, dass wir es schaffen
können!
By Emina & Lovisa
4.12.2005: HC Wien - WAC/AHTC 4:2 (2:1)
Nach einer lähmenden Fahrt durch "Metzgersdorf",
Hetzendorf und Matzleinsdorferplatz durch das schnellbahn'sche
Areal, kamen wir 70 Cent leichter endlich in Liesing an. Börni
begrüßte uns mit motivierender Musik.
Zum Spiel:
Sarah erzielte nach der 2. Minute ihr erstes Tor in dieser
Saison! Schon in der ersten Halbzeit merkte man, dass wir
unseren Gegnerinnen eindeutig überlegen waren. Nach einem
WAC/AHTC'schen "Nudeltor", schaffte Emina das 2:1.
Nach einem weiteren Schlenzer von Sarah ins Tor gelang kurz
darauf Lovisa das 4:1. Unseren Gegnerinnen gelang noch das
4:2, trotzdem sicherten wir uns den ersten U14w-Sieg in der
Hallensaison.
By Mini, Luisse & den Lissen
Für Outsider: Emina, Lovisa, Lisa B. und Lisa W.
12. - 13. November 2005 in Bad Kreuznach
Beim gut besetzten Turnier des VfL 1848 Bad Kreuznach spielten
für den HC Wien:
Alfon Nina, Anderle Jasmin, Breitenegger Lisa-Marie, Levic
Amina, Maderthaner Emina, Rab Sophie, Rubas Cornelia, Stöckl
Julia, Stöckl Viktoria, Thörnblom Lovisa, Weinhappl
Lisa-Maria
Schon im Lauf des Turniers war eine deutliche Leistungssteigerung
zu bemerken. Während die Leistungen am Samstag anfangs,
vermutlich auch wegen der langen Zugfahrt, noch eher mäßig
waren (nur 1 Sieg, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen), konnten
am Sonntag alle vier Spiele gewonnen werden, auf Grund einer
großartig spielenden Jasmin im Tor sogar ohne auch nur
ein Gegentor zu kassieren.
Sowohl das Zweikampfverhalten, als auch vor allem das Stellungsspiel
(defensiv und offensiv) sowie die Laufwege, konnten von Spiel
zu Spiel stark verbessert werden.
Taktisch spielte die Mannschaft, vor allem ab dem letzten
Spiel vom Samstag (gegen Spandau) sehr gut, technisch muss
noch an einigen Schwächen gearbeitet werden. Alle spielten
mit vollem Einsatz und zeigten durchwegs gute Leistungen.
Besonderes Highlight war sicherlich das 6. Spiel gegen Spandau.
Hier spielten die Mädchen gegen die sehr starken Gegnerinnen
unglaublich schnelles, druckvolles Hockey. Genaue Laufpässe,
wunderschöne Kombinationen und gutes Zweikampfverhalten
führten zu etlichen schönen Chancen, leider verloren
wir dennoch 3:4. Dennoch war dies sicherlich die beste Leistung
der Mannschaft. Dieses Spiel wurde vom Coach der Veranstalter
(zu Recht) als "bestes Spiel des Turniers" bezeichnet.
Positiv aufgefallen ist auch der Kampfgeist der gesamten
Mannschaft, selbst bei der hohen 0:8 Niederlage gegen den
überlegenen Turniersieger aus Essen wurde bis zum Schluss
gekämpft. Auch die Stimmung war (abgesehen von einem
kleinen Zwischentief am Samstag) hervorragend, konditionell
merkte man selbst im 10. Spiel (!) noch keine Ermüdungserscheinungen,
und glücklicherweise konnten wir das Turnier ohne Verletzungen
beenden.
Bleibt zu hoffen, dass die positive Entwicklung in der Meisterschaft
fortgesetzt werden kann. Die gesamte Mannschaft konnte auf
diesem Turnier viel Erfahrung sammeln, sportlich wird man
von den Spielen gegen starke Gegner sicherlich profitieren.
Mindestens genauso wichtig: Alle hatten viel Spaß und
präsentierten sich auch abseits des Spielfeldes würdig,
das Klima innerhalb der Mannschaft ist hervorragend.
Somit sind weitere Auslandsturniere sicher nicht ausgeschlossen.
Die Mannschaft verfasste zu jedem Spiel einen kurzen Spielbericht:
HC Wien - RW Bergisch Gladbach 1 - 1:3
Etwas matt von der langen Zugfahrt kamen wir schnell in den
0:2 Rückstand. Unser defensives Spiel klappte für
das 1. Match ganz gut, doch die Laufwege waren noch nicht
vollkommen klar. Trotzdem gelang es Viki aus dem Spiel heraus
auf 1:2 zu verkürzen. Dennoch konnten unsere Gegner auf
1:3 erhöhen und so endete auch das Match.
HC Wien - TUS Obermenzig - 3:0
Die erstmalige neue Verteidigung Lollo und Emina klappte
perfekt, obwohl an den Laufwegen der Stürmer noch gearbeitet
werden sollte. Nach einem schönen Spielzug konnte Viki
volley zum Führungstreffer einnetzen. Auch Conny gelang
es den Ball an der Torfrau vorbei zu schieben und so auf 2:0
zu erhöhen. In der letzten Minute hatten wir noch eine
Ecke, die Lollo etwas zu weit nach rechts rein gab. Nina stoppte
den Ball trocken und schob ihn zurück zu Lollo, die ihn
nur noch direkt ins leere Tor einlochen musste. Trotz der
nicht allzu starken Gegner haben wir uns den Sieg wirklich
verdient.
HC Wien - HC RW Velbert - 0:1
Mit etwas zu großem Respekt vor unseren starken Gegnerinnen
gingen wir in das 3. Spiel des Tages mit der U16 Aufstellung.
Nach 5 Minuten tauten wir auf und kamen zu einigen Torchancen,
die wir leider nicht verwerten konnten. Obwohl die U16-Spielerinnen
fast durchspielten, schafften wir es nicht gegen die starken
Gegner anzuhalten, und sie schossen uns in den letzten Minuten
noch das entscheidende Tor.
HC Wien - TUS Iserlohn 2 - 1:1
Dieses Match war hauptsächlich als Trainingsspiel für
die U14-Spielerinnen gedacht. Durch hervorragende und fehlerfreie
Leistungen bei den vorigen 3 Matches, wurde Jasmin für
dieses Spiel zur Kapitänin ernannt. Die Gegner waren
uns ebenbürtig und wir kämpften brav. Doch leider
konnten wir die Taktik nicht so, wie Börni es sich vorstellte,
umsetzen. Durch ein schönes Solo erzielte Lollo das 1:0.
Knapp vor Schluss allerdings gelang es den Gegnern durch eine
kleine Unachtsamkeit von uns, den Ausgleich zu erzielen.
HC Wien - HC Essen 99 - 0:8
Dies sollte wieder ein Training für die U14er sein,
doch da die Gegner eindeutig die beste Mannschaft des Turniers
waren, hatten wir kaum eine Chance. Dank ihrer wirklich sehr
guten Chancenauswertung gingen sie ziemlich schnell hoch in
Führung. Auch die U16-Spielerinnen konnten das Spiel
nicht mehr umdrehen, obwohl wir doch 2 Ecken herausholen konnten
und auch andere Torchancen hatten. Das Match endete mit 0:8,
einem eindeutigen Ergebnis.
HC Wien - Spandauer HTC - 3:4
Obwohl dies das 6. und letzte Spiel des Tages war, gingen
wir motiviert ins letzte Match und wollten noch einmal eine
gute Leistung bringen. Ziemlich schnell kamen wir in den 0:1
Rückstand, doch wir ließen uns nicht entmutigen,
und Viki konnte mit einem halbhohen Eckenschlenzer ausgleichen.
Durch eine schöne Auflage von Sophie gelang es Conny
den Ball aufs Tor zu bringen, der Schuss wurde von der Torfrau
ins eigene Tor abgefälscht. Trotz Jasmins tollem Einsatz
(eigentlich in jedem Spiel
) erzielten die Gegner den
Ausgleich und bald auch den Führungstreffer. Auf Grund
eines schönen Backhandpasses von Conny in den Schusskreis
glich Sophie durch einen Schlenzer aus. Doch die Gegner konnten
leider auch noch ein Tor erzielen und somit bedeutete das
keine Punkte für uns, obwohl wir alle gut gespielt haben
und dieses eindeutig unser bestes und spannendstes Spiel war.
HC Wien - GW Wuppertal - 1:0
Leicht ermüdet, doch trotzdem motiviert gingen wir in
das 1. Spiel des 2. Tages. Wir hatten ein paar schöne
Chancen, die wir aber leider nicht verwerten konnten. Bei
unserer 2. Ecke gelang es Lollo den Ball ins rechte Eck des
Tores zu befördern. Nun führten wir 1:0 und so endete
das Match auch, da Nina eine Ecke nach der Schlusssirene noch
souverän abstoppen und den Ball aus dem Schusskreis befördern
konnte.
HC Wien - THC Altona Bahrenfeld - 2:0
Gegen den bisher ungeschlagenen Ersten der anderen Gruppe
waren wir von Anfang an die klar bessere Mannschaft und konnten
uns schon früh etliche Chancen erarbeiten. Durch schöne
Spielzüge kamen wir immer wieder in den gegnerischen
Schusskreis, gegen unser defensives Konzept fanden die Gegner
kein geeignetes Mittel und verzweifelten zusehends.
Ein verdienter Sieg und abgesehen vom Spiel gegen die Spandauer
das sicherlich beste Spiel, vor allem taktisch einwandfrei.
|