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28. 2./1. 3. 2009 U14w Final Four - over and out für die
Hallensaison…
Die Seuche am Schläger
Das Final Four Wochenende begann mit dem wichtigen Spiel gegen
die AHTC/WAC Mädchen am Samstag. Am Dienstag davor traf
sich die gesamte Mannschaft mit Michi und Börni, um sich
im Videostudium auf den Gegner einzustimmen und alle gingen
hochmotiviert in das Spiel um den Einzug ins Finale. Dort
allerdings ein böses Erwachen, denn die Rosa-Blauen gingen
positiv-aggressiv ans Werk und so lagen die HCW Mädels
bald deutlich mit 0:3 hinten. Der Anschlusstreffer von Ela
Rubas ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, aber letztlich
lief in diesem Spiel nicht viel zusammen: Gegentor bekommen
und gegeben statt Strafecke für HCW, als zu viele Spielerinnen
von AHTC/WAC am Feld; das leere Tor nicht getroffen; todsichere
Vorteile zurückgepfiffen. Aber insgesamt waren die
Unsrigen am heutigen Tag klar schwächer, Endstand
1:5.
Das hieß: am Sonntag früher aufstehen zum Spiel
gegen die Mädchen des HC Wels um den dritten Platz. Rehabilitierung
sollte her und vom Auftreten und von der Leistung her
gelang das auch voll. Am Beginn eine neue starting five
am Feld mit Kati Müller und Juli Posada-Gomez im Sturm,
Elena Heller in der Mitte und Leni Breitenegger sowie Kathi
Mayrhofer in der Verteidigung, die den gemeinsamen Willen
zum verbesserten Auftreten signalisieren sollten. Das gelang
auch von Anfang an ganz gut und als dann auch die Stammkräfte
Vroni Müller, Ela Rubas und Vivi Tsolakis
wieder aufs Feld zurückkehrten, lief das Spiel dann überhaupt
gut. Die Welserinnen waren aber der erwartet starke Gegner,
trotzdem gelang Ela Rubas das 1:0 und wir waren fast schon
in der Pause, als kurz vor dem Signal die Welserinnen noch
ausglichen. Trotzdem, ein guter Auftritt in der ersten Halbzeit.
Danach aber klebte den Mädels echt die Seuche am Schläger
und wenn du kein Glück hast, dann kommt das Pech auch
noch dazu: Bälle gingen um Millimeter am Tor vorbei,
leeres Tor verfehlt, die Welser Torfrau hielt toll gespielte
Ecken (Ela!). Und umgekehrt ging alles aus Wels kommende (der
Ball
) rein innerhalb von knapp 3 Minuten war
aus dem 1:1 ein 1:4 geworden. Doch auch danach kein Aufstecken,
sondern wirklich toller Kampfgeist und vielleicht erstmals
in dieser Saison über längere Zeit ein aggressives
Forechecking, viel Laufarbeit etc. Gleichwohl, es half an
diesem Tag wenig und letztlich ging auch dieses Spiel mit
2:5 deutlich verloren. Schade, denn die Spiele im Grunddurchgang
hätten was anderes verheißen, aber so ists
im Sport halt manchmal: verloren trotz des insgesamt wohl
besten Spiels in der Hallensaison und gut wie immer betreut
von Michi und Börni.
Lichtblicke gab es bei allen Mädels: Torfrau Stella
van Rahden war in beiden Spielen ein sicherer Rückhalt
und hat insgesamt eine tolle Entwicklung in dieser Saison
durchgemacht; die bisherige Backups Leni, Kathi und Juli schließen
immer mehr zur Einser-Linie auf das sollte ihnen auch
für das Feld Auftrieb und dem ganzen Team einen größeren
Variantenreichtum geben; Ela quirlig, Antreiberin, auf allen
Positionen zuhause und torgefährlich wie immer; Elena
im Mittelfeld fortwährend umsichtig und mit hohem Einsatz;
Kati im Sturm stets eine Gefahr und die Verteidigung mit V-Quadrat
(Vivi und Vroni) insbesondere in guten Momenten knochentrocken.
Jetzt einmal ein paar Tage Trainingspause wobei die
Verabredungen für gemeinsame Lauftrainings unter den
Mädels schon diskutiert wurden und dann mit diesem
Schwung in den zweiten Teil der Feldsaison, wo die Mädels
ja bisher noch ungeschlagen sind.
Wolfgang Mayrhofer
22. 2. 2009 HC Wien U14w geht von Platz zwei ins Final
Four
Wieder ein Wochenende mit zwei Spielen für die U14-Mädels,
aber in Einstimmung auf das Final Four im Samstag/Sonntag
Rhythmus. Das erste Spiel gegen Arminen war gleichsam als
Aufwärmen für die Spitzenpartie gegen Post gedacht
und so verlief sie auch im Wesentlichen. Die Mädels ließen
nichts anbrennen und siegten sicher mit 5:1.
Alle waren heiß auf das Match gegen Post am Sonntag,
ein Sieg würde den ersten Platz und den vermutlich leichteren
Gegner im Final Four bringen. Dann aber ein denkbar schlechter
Auftakt mit ein paar individuellen Fehlern und ein Rückstand
von 0:3 war schnell aufgerissen. Danach fanden
unsere Mädels besser ins Spiel, eine schöne Vorarbeit
Ela Rubas mit einem tödlichen Pass auf Juli Posada-Gomez
führte dann zum ersten Tor für den HC Wien. Pausenstand
allerdings 1:4. Nach der Pause ein idealer Auftakt, Vivi Tsolakis
mit einem scharfen Pass auf Ela und die lässt der Torfrau
von Post keine Chance 2:4 knapp zwei Minuten nach Wiederbeginn.
Hoffnung keimte auf, unsere Mädels fanden besser ins
Spiel, fingen allerdings noch zwei Gegentreffer ein. Endstand:
2:6 und damit der zweite Platz nach dem Grunddurchgang. Erster
Gegner im Final Four damit die AHTC/WAC Mädchen am nächsten
Samstag alles ist noch immer möglich!
Wolfgang Mayrhofer
16. 2. 2009 Englischer Tag für die U14-Mädels
Einmal nicht englische Woche, sondern englischer Tag für
die U14-Mädels zwei Spiele mit 3 Stunden Mittagspause,
also nichts für schwache Beine und Lungen
Aber
der Reihe nach.
Erstes Spiel gegen Neudorf, fast High Noon (12.15), die Stimmung
ist gut und die Zuversicht groß. Aber nach zwei vergebenen
Großchancen sieht man die Allgültigkeit der Fußballweisheit:
die Tore, die frau nicht schießt, bekommt sie dann.
0:2 nach den ersten Minuten, aber die Mädels bleiben
cool und spielen ihr Ding. Dann geht es folgerichtig auch
Schlag auf Schlag und zu guter Letzt kommt ein 8:4 für
die Blau-Weißen heraus eine gute Einstimmung
für den Schlager gegen AHTC/WAC um 16.00.
Dazwischen gemeinsames Spaghetti-Essen, Vivi Tsolakis hat
auch noch selbstgebackene Blueberry-Muffins mitgebracht (mmm!),
von daher sind die Kohlehydratspeicher wieder gut gefüllt.
Ein Sieg brächte schon vorzeitig den zweiten Platz und
wäre für das nächste Wochenende (Spiele gegen
Arminen und Post) ein mentaler Booster.
Anders als im Mittagsspiel gehen alle hochkonzentriert zu
Werke, die Gegnerinnen versuchen es zwar mit massiertem Mittelfeld
und Überfallsgeheul (Drauuuuf!),
aber in der Halbzeit steht es 2:0 (Ela, Kati). Leider gibt
es nach dem Wechsel gleich den Anschlusstreffer, aber die
Mädels fighten zurück: 3:1 (Leni), dann 3:2 und
schließlich das 4:2 (Ela), das alles klar macht. Für
mich neben der wie immer quirligen und torgefährlichen
Ela Rubas die Spielerinnen des Tages: Torfrau Stella van Rahden,
die mehrere Großchancen mit tollem Reinrutschen zunichte
machte und Stürmerin Leni Breitenegger mit neuem persönlichen
Tagestorrekord (4 Stück in den beiden Spielen insgesamt,
noch dazu vorher quasi angesagt). Nächste Woche geht
es dann um die Platzierungen im Final Four.
Wolfgang Mayrhofer
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