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HC Wien - Mädchen - U14w - Halle 2008/2009

U14w - Foto

Trainer
Michael Eilmer, Bernhard Handel-Mazzetti
Coach
Michael Eilmer, Bernhard Handel-Mazzetti

U14w - Halle 2008/2009

28. 2./1. 3. 2009 U14w Final Four - over and out für die Hallensaison…

Die Seuche am Schläger…
Das Final Four Wochenende begann mit dem wichtigen Spiel gegen die AHTC/WAC Mädchen am Samstag. Am Dienstag davor traf sich die gesamte Mannschaft mit Michi und Börni, um sich im Videostudium auf den Gegner einzustimmen und alle gingen hochmotiviert in das Spiel um den Einzug ins Finale. Dort allerdings ein böses Erwachen, denn die Rosa-Blauen gingen positiv-aggressiv ans Werk und so lagen die HCW Mädels bald deutlich mit 0:3 hinten. Der Anschlusstreffer von Ela Rubas ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, aber letztlich lief in diesem Spiel nicht viel zusammen: Gegentor bekommen und gegeben statt Strafecke für HCW, als zu viele Spielerinnen von AHTC/WAC am Feld; das leere Tor nicht getroffen; ‚todsichere‘ Vorteile zurückgepfiffen. Aber insgesamt waren ‚die Unsrigen‘ am heutigen Tag klar schwächer, Endstand 1:5.

Das hieß: am Sonntag früher aufstehen zum Spiel gegen die Mädchen des HC Wels um den dritten Platz. Rehabilitierung sollte her – und vom Auftreten und von der Leistung her gelang das auch voll. Am Beginn eine neue ‚starting five‘ am Feld mit Kati Müller und Juli Posada-Gomez im Sturm, Elena Heller in der Mitte und Leni Breitenegger sowie Kathi Mayrhofer in der Verteidigung, die den gemeinsamen Willen zum verbesserten Auftreten signalisieren sollten. Das gelang auch von Anfang an ganz gut und als dann auch die Stammkräfte – Vroni Müller, Ela Rubas und Vivi Tsolakis – wieder aufs Feld zurückkehrten, lief das Spiel dann überhaupt gut. Die Welserinnen waren aber der erwartet starke Gegner, trotzdem gelang Ela Rubas das 1:0 und wir waren fast schon in der Pause, als kurz vor dem Signal die Welserinnen noch ausglichen. Trotzdem, ein guter Auftritt in der ersten Halbzeit. Danach aber klebte den Mädels echt die Seuche am Schläger und wenn du kein Glück hast, dann kommt das Pech auch noch dazu: Bälle gingen um Millimeter am Tor vorbei, leeres Tor verfehlt, die Welser Torfrau hielt toll gespielte Ecken (Ela!). Und umgekehrt ging alles aus Wels kommende (der Ball…) rein – innerhalb von knapp 3 Minuten war aus dem 1:1 ein 1:4 geworden. Doch auch danach kein Aufstecken, sondern wirklich toller Kampfgeist und – vielleicht erstmals in dieser Saison über längere Zeit – ein aggressives Forechecking, viel Laufarbeit etc. Gleichwohl, es half an diesem Tag wenig und letztlich ging auch dieses Spiel mit 2:5 deutlich verloren. Schade, denn die Spiele im Grunddurchgang hätten was anderes verheißen, aber so ist’s im Sport halt manchmal: verloren trotz des insgesamt wohl besten Spiels in der Hallensaison und gut wie immer betreut von Michi und Börni.

Lichtblicke gab es bei allen Mädels: Torfrau Stella van Rahden war in beiden Spielen ein sicherer Rückhalt und hat insgesamt eine tolle Entwicklung in dieser Saison durchgemacht; die bisherige Backups Leni, Kathi und Juli schließen immer mehr zur Einser-Linie auf – das sollte ihnen auch für das Feld Auftrieb und dem ganzen Team einen größeren Variantenreichtum geben; Ela quirlig, Antreiberin, auf allen Positionen zuhause und torgefährlich wie immer; Elena im Mittelfeld fortwährend umsichtig und mit hohem Einsatz; Kati im Sturm stets eine Gefahr und die Verteidigung mit V-Quadrat (Vivi und Vroni) insbesondere in guten Momenten knochentrocken. Jetzt einmal ein paar Tage Trainingspause – wobei die Verabredungen für gemeinsame Lauftrainings unter den Mädels schon diskutiert wurden – und dann mit diesem Schwung in den zweiten Teil der Feldsaison, wo die Mädels ja bisher noch ungeschlagen sind.

Wolfgang Mayrhofer

22. 2. 2009 HC Wien U14w geht von Platz zwei ins Final Four

Wieder ein Wochenende mit zwei Spielen für die U14-Mädels, aber – in Einstimmung auf das Final Four – im Samstag/Sonntag Rhythmus. Das erste Spiel gegen Arminen war gleichsam als Aufwärmen für die Spitzenpartie gegen Post gedacht und so verlief sie auch im Wesentlichen. Die Mädels ließen nichts anbrennen und siegten sicher mit 5:1.

Alle waren heiß auf das Match gegen Post am Sonntag, ein Sieg würde den ersten Platz und den vermutlich leichteren Gegner im Final Four bringen. Dann aber ein denkbar schlechter Auftakt mit ein paar individuellen Fehlern und ein Rückstand von 0:3 war schnell ‚aufgerissen‘. Danach fanden unsere Mädels besser ins Spiel, eine schöne Vorarbeit Ela Rubas mit einem tödlichen Pass auf Juli Posada-Gomez führte dann zum ersten Tor für den HC Wien. Pausenstand allerdings 1:4. Nach der Pause ein idealer Auftakt, Vivi Tsolakis mit einem scharfen Pass auf Ela und die lässt der Torfrau von Post keine Chance – 2:4 knapp zwei Minuten nach Wiederbeginn. Hoffnung keimte auf, unsere Mädels fanden besser ins Spiel, fingen allerdings noch zwei Gegentreffer ein. Endstand: 2:6 und damit der zweite Platz nach dem Grunddurchgang. Erster Gegner im Final Four damit die AHTC/WAC Mädchen am nächsten Samstag – alles ist noch immer möglich!

Wolfgang Mayrhofer

16. 2. 2009 Englischer Tag für die U14-Mädels

Einmal nicht englische Woche, sondern englischer Tag für die U14-Mädels – zwei Spiele mit 3 Stunden Mittagspause, also nichts für schwache Beine und Lungen… Aber der Reihe nach.

Erstes Spiel gegen Neudorf, fast High Noon (12.15), die Stimmung ist gut und die Zuversicht groß. Aber nach zwei vergebenen Großchancen sieht man die Allgültigkeit der Fußballweisheit: die Tore, die frau nicht schießt, bekommt sie dann. 0:2 nach den ersten Minuten, aber die Mädels bleiben cool und spielen ihr Ding. Dann geht es folgerichtig auch Schlag auf Schlag und zu guter Letzt kommt ein 8:4 für die Blau-Weißen heraus – eine gute Einstimmung für den Schlager gegen AHTC/WAC um 16.00.

Dazwischen gemeinsames Spaghetti-Essen, Vivi Tsolakis hat auch noch selbstgebackene Blueberry-Muffins mitgebracht (mmm!), von daher sind die Kohlehydratspeicher wieder gut gefüllt. Ein Sieg brächte schon vorzeitig den zweiten Platz und wäre für das nächste Wochenende (Spiele gegen Arminen und Post) ein mentaler ‚Booster‘.

Anders als im Mittagsspiel gehen alle hochkonzentriert zu Werke, die Gegnerinnen versuchen es zwar mit massiertem Mittelfeld und ‚Überfallsgeheul‘ („Drauuuuf!“), aber in der Halbzeit steht es 2:0 (Ela, Kati). Leider gibt es nach dem Wechsel gleich den Anschlusstreffer, aber die Mädels fighten zurück: 3:1 (Leni), dann 3:2 und schließlich das 4:2 (Ela), das alles klar macht. Für mich neben der wie immer quirligen und torgefährlichen Ela Rubas die Spielerinnen des Tages: Torfrau Stella van Rahden, die mehrere Großchancen mit tollem Reinrutschen zunichte machte und Stürmerin Leni Breitenegger mit neuem persönlichen Tagestorrekord (4 Stück in den beiden Spielen insgesamt, noch dazu vorher quasi angesagt). Nächste Woche geht es dann um die Platzierungen im Final Four.

Wolfgang Mayrhofer